Drei Fehler, die Sie bei Antibiotika vermeiden sollten

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    Bei einer Blasenentzündung oder Scharlach bringen Antibiotika Linderung, denn sie töten die Krankheitserreger im Körper ab. Damit das gut funktioniert, sollten Sie diese Tipps beherzigen.

    Medikamente sollten immer so eingenommen werden, wie es ärztlich verordnet wurde - das gilt insbesondere für Antibiotika.
    Medikamente sollten immer so eingenommen werden, wie es ärztlich verordnet wurde - das gilt insbesondere für Antibiotika. - Christin Klose/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei einer bakteriellen Infektion verschreibt der Arzt oder die Ärztin in vielen Fällen ein Antibiotikum, um den Krankheitserregern im Körper etwas entgegenzusetzen.

    Diese Fallstricke sollten Sie bei der Einnahme von Antibiotika umgehen:

    Fehler 1: Absetzen, sobald sich die Beschwerden bessern

    Antibiotika zeigen oft schon in kurzer Zeit Wirkung, die Beschwerden bessern sich. Und dennoch: Man sollte sie so lange nehmen, wie der Arzt oder die Ärztin sie verordnet hat, wie die Landesapothekerkammer Niedersachsen rät.

    Ein Grund dafür: Bricht man die Therapie vorzeitig ab, bleiben noch krankmachende Bakterien im Körper übrig, was die Infektion verlängern kann.

    Fehler 2: Sie dann nehmen, wenn es einem gerade einfällt

    Antibiotika wirken am besten, wenn der Wirkstoffspiegel des Arzneimittels im Körper nicht zu stark abfällt. Um das zu erreichen, sollte man sich an die vorgegebenen Einnahmezeitpunkte halten.

    Heisst es «dreimal am Tag», sollte man das Medikament laut Apothekerkammer alle acht Stunden nehmen. Wer dazu neigt, die pünktliche Einnahme zu verbummeln, stellt sich am besten einen Wecker.

    Fehler 3: Reste in der Toilette runterspülen

    Restbestände von Antibiotika gehören nicht in die Toilette oder das Waschbecken, sondern sollten im Hausmüll entsorgt werden. Denn als Teil des Wasserkreislaufs können die Wirkstoffe der Antibiotika in Seen und Flüsse gelangen. Dort können sie nach Angaben des Bundesumweltministeriums das Wachstum von Umweltbakterien und Algen verlangsamen – und damit das jeweilige Ökosystem beeinträchtigen.

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