DNA-Treffer auf Amok-Sprengstoffdrohne von Leipzig entdeckt
Vergangenen Mittwoch kam es am Flughafen Leipzig zu einem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne. Nun konnte darauf DNA sichergestellt werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Am vergangenen Mittwoch kam es am Flughafen Leipzig zu einer Drohnen-Attacke.
- Nur durch Glück explodierte die mit Sprengstoff beladene Drohne nicht.
- Nun konnte ein DNA-Treffer auf der Drohne sichergestellt werden.
- Sie stimmt mit einem Brandsatz-Anschlag auf das Logistikzentrum des Flughafens überein.
Am Flughafen Leipzig kam es am vergangenen Mittwoch zu einer schwerwiegenden Drohnen-Attacke.
In der Nacht auf vergangenen Mittwoch wurde eine Sprengstoffdrohne in der Nähe von vier ukrainischen Flugzeugen entdeckt. Deutschlands Innenminister sprach daraufhin von einem «hybriden Angschlagsszenario».
Die Drohne, die die Flugzeuge attackiert hatte, war ein Eigenbau – und enthielt den hochexplosiven Stoff Semtex, einen militärischen Sprengstoff.
Zudem crashte eine sogenannte Aufklärungsdrohne in ein landendes DHL-Frachtflugzeug. Die Maschine musste durchstarten und landete schliesslich in Hannover.
Glück im Unglück: Offenbar funktionierte der Zünder der Amok-Drohne nicht. So kam es zu keiner Explosion und keinen Schäden.
DNA-Treffer auf Drohne führt auch zu anderem Anschlag
Nun soll den Ermittlungsbehörden ein Coup gelungen sein. Laut der deutschen «Bild Zeitung» sollen sie auf der Drohne eine DNA-Spur sichergestellt haben.
Brisant: Der DNA-Treffer auf der Drohne soll mit einem anderen Anschlag am Flughafen Leipzig übereinstimmen.
Denn bereits im Juli 2024 wurde auf das DHL-Logistikzentrum am Flughafen ein Brandanschlag verübt. Nur durch Glück zündete der Brandsatz damals noch am Boden und nicht in der Luft.



















