Deutsches Verteidigungsministerium lässt Accounts auf X «ruhen»

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Deutschland,

Das deutsche Verteidigungsministerium und die Bundeswehr ziehen sich von der umstrittenen Plattform X zurück.

twitter/X
Das deutsche Verteidigungsministerium und die Bundeswehr pausieren ihre Auftritte auf der kritisierten Plattform X. (Symbolbild) - dpa

Das deutsche Verteidigungsministerium (BMVg) und die Bundeswehr lassen ihre Auftritte auf der in Dauerkritik stehenden Plattform X ruhen. Auf absehbare Zeit werde nicht mehr proaktiv auf dem Kanal gepostet. Dies teilte das Ministerium in Berlin mit.

«Hauptgrund für die Entscheidung ist, dass nach Bewertung des BMVg der sachliche Austausch von Argumenten zunehmend erschwert wird.» So heisst es in einer Mitteilung. Das Ministerium nutze künftig alternativ einen WhatsApp-Kanal, um über relevante Termine und Entscheidungen des Ministers sowie über Neuigkeiten aus dem Ministerium zu informieren.

Auch andere Kanäle betroffen

Die Entscheidung gilt demnach auch für die X-Kanäle des Generalinspekteurs sowie die der Inspekteure und der Befehlshaber sowie für den zentralen X-Kanal der Bundeswehr. Für eine «transparente und breite Kommunikation des Geschäftsbereichs» würden auch in Zukunft unterschiedliche Ausspielwege genutzt.

Das Ministerium nennt auch Instagram, YouTube und die eigenen Internetseiten. Erklärt wird: «Das BMVg behält sich vor, in Ausnahmefällen auf X mit Posts zu reagieren – etwa im Falle von Desinformationskampagnen.»

Europaabgeordnete forderten zuletzt von der EU-Kommission eine Untersuchung zur Sichtbarkeit von Beiträgen auf X. Konkret geht es um die Frage, ob Plattform-Eigentümer Elon Musk seinen eigenen Beiträgen EU-rechtswidrig zu grösserer Reichweite verhilft. Auch Hass und Hetze von Nutzern sind immer wieder Thema.

Kommentare

Contamination

Zensoren und Blockierer sollen sich auf die Zenzurplattform Bluesky verziehen. Dort können sie sich gegenseitig zensieren und blockieren. Auf dem zensurfreien X haben die nichts zu suchen.

User #1221 (nicht angemeldet)

Alle öffentlichen Accounts auf dieser Plattform löschen statt noch extra einen aufmachen, gälletsi Frau Karin Keller-Sutter.

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