Deutsches Minenjagdboot startet nächste Woche ins Mittelmeer
Das Minenjagdboot «Fulda» der deutschen Marine soll am Montag ins Mittelmeer verlegt werden. Dies erfolge als sogenannte Vorausstationierung für einen möglichen Einsatz in der Strasse von Hormus, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit.

Boot und Besatzung sollen damit also näher an das mögliche Einsatzgebiet gebracht werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte diesen Schritt bereits angekündigt, ohne dass ein genaues Datum bekannt war.
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hatte angeboten, dass Deutschland sich an einem internationalen Militäreinsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Strasse von Hormus beteiligen könnte. Als wesentliche Voraussetzungen dafür gelten eine nachhaltige Beendigung der Kampfhandlungen, eine völkerrechtliche Grundlage sowie ein Mandat des deutschen Parlaments.
Unter Führung Frankreichs und Grossbritanniens bereitet ein internationales Bündnis einen möglichen Marineeinsatz nach einem Ende der Kampfhandlungen vor. Derzeit laufen diplomatische Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts – für den Fall eines Scheiterns haben die USA und Israel weitere Angriffe auf den Iran angedroht.










