Munitionsbelastung erschwert Löscheinsatz in deutschem Wald
Die Löscharbeiten des grossen Brandes im Hürtgenwald im Westen Deutschlands werden durch dort verbliebene Weltkriegsmunition erschwert.

«Das Gelände ist doch sehr schwierig, und durch die hohe Munitionsbelastung können wir auch keine einzelnen Feuerwehrleute mit Löschrucksäcken reinschicken», sagte Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren (Nordrhein-Westfalen), der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Im Laufe der Nacht sei auf dem Brandgelände bereits Munition hochgegangen. «Wir haben auch die Schläge gehört.»
Die wechselnden, teils starken Winde in der Nacht hätten dazu geführt, dass sich die Einsatzkräfte streckenweise hätten zurückziehen müssen, um nicht eingekesselt zu werden, sagte Nolte. Am Freitagmorgen waren auch Panzer und Forstunternehmer vor Ort. Sie sollten Schneisen in dem dicht bewaldeten Gebiet legen, um die Ausbreitung des Feuers einzudämmen.
Der Hürtgenwald war 1944 und 1945 Schauplatz schwerer Kämpfe zwischen deutschen und US-amerikanischen Truppen. Bis heute werden in der Region Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.










