In Portugal steigen die Corona-Ansteckungen wieder drastisch. Deutschland will als Reaktion darauf alle deutschen Touristen wieder zurückholen.
Aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante organisiert ein deutscher Reiseveranstalter nun eine frühere Rückreise an. Foto: Edson De Souza/TheNEWS2 via ZUMA Wire/dpa
Aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante organisiert ein deutscher Reiseveranstalter nun eine frühere Rückreise an. Foto: Edson De Souza/TheNEWS2 via ZUMA Wire/dpa - sda - Keystone/TheNEWS2 via ZUMA Wire/Edson De Souza

Das Wichtigste in Kürze

  • Portugal wurde als Virusvariantengebiet eingestuft.
  • Deutschland hat nach der Meldung des RKI eine Rückkehr für deutsche Touristen angeboten.
  • Mit 1604 Corona-Anstekcungen hat Protugal den höchsten Wert seit Februar.

Wegen der von Dienstag an geltenden Einstufung Portugals als Corona-Virusvariantengebiet will der deutsche Reiseanbieter Olimar mehrere Hundert Bundesbürger schnell zurückholen.

Das Unternehmen aus Köln, das auf Portugal spezialisiert ist, habe seinen Gästen gleich eine rechtzeitige Rückkehr bis Montagabend angeboten. Die Meldung kam von dem Robert Koch-Institut (RKI).

«Etwa zehn Prozent unserer Gäste wollen ihren Urlaub jedoch eventuell verlängern», sagte Zahn.

Portugal wurde zum Virusvariantengebiet erklärt

Das RKI hatte Portugal wegen der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus am Freitagabend zum Virusvariantengebiet erklärt. Dies bedeutet ein umfangreiches Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen. Sie dürfen Bundesbürger und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland aber zurückbringen.

Für diejenigen, die einreisen dürfen, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Sie kann nicht durch einen Test verkürzt werden und gilt auch für vollständig Geimpfte.

Mit 1604 neuen Corona-Ansteckungen binnen 24 Stunden wurde in Portugal am Freitag der höchste Wert seit Februar registriert.

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