Deutsche Lehrerin packt aus: Gibt Prostitution auf WC!
Eine Lehrerin schildert erschreckende Zustände an einer Hauptschule im Südwesten Deutschlands. Gewalt und Drogen gehören dort zum Alltag.

Das Wichtigste in Kürze
- An einer deutschen Hauptschule gehören Gewalt und Drogen zum Alltag.
- Eine Lehrerin schildert die erschreckenden Zustände.
- Auf dem Schul-WC hat sich eine 15-jährige Schülerin etwa prostituiert – für Geld und Drogen.
Eine Lehrerin aus dem deutschen Rheinland schlägt Alarm. Sie unterrichtet an einer sogenannten Brennpunktschule, eine Schule in einem sozial schwierigen Umfeld.
Gegenüber der «Bild» schildert sie horrende Zustände: Prügeleien im Klassenzimmer, Drogenhandel auf dem Pausenplatz und sogar Prostitution auf der Schultoilette. Die Frau nennt ihren Alltag einen «täglichen Kampf».
Die 33-Jährige arbeitet als Förderlehrerin. Sie unterstützt Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Entwicklungsproblemen.
Ihren Schulalltag beschreibt sie mit ernüchternden Worten: «Jeder Tag ist eine Herausforderung. Wir sind froh, wenn wir einige Minuten am Stück unterrichten können.» Manchmal müsse die Polizei mehrmals in der Woche einrücken.
«Das fliegt uns alles um die Ohren»
Ein besonders heftiger Fall, den die Lehrerin schildert: Eine 15-jährige Schülerin habe sich auf der Schultoilette für Geld und Drogen prostituiert. «Sie ist schwanger geworden und hat die Schule verlassen», sagt sie.
Auch auf dem Pausenplatz ist die Situation beängstigend. Sie spricht von offenem Drogenhandel. «Das fliegt uns alles um die Ohren», fasst sie zusammen.
Das wirkt sich offenbar auch auf die schulischen Leistungen aus. Die Lehrerin betont gegenüber der Zeitung: «In diesem Jahr haben fast 40 Prozent den Hauptschulabschluss nicht geschafft.»
In Deutschland ist die Hauptschule eine weiterführende Schule, die meist von der 5. bis zur 9. oder 10. Klasse dauert.
Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern stellen die Lehrpersonen vor Herausforderungen. Ein Vater habe etwa verlangt, dass sein Sohn nicht von einer Frau unterrichtet werde. Die Lehrerin beschreibt: «Es ist für uns sehr schwer, an diese Eltern heranzukommen.»
Von den Behörden fühlt sich die 33-Jährige im Stich gelassen. «Vom Schulamt lässt sich keiner blicken. Die lassen uns alleine.» Viele Kolleginnen und Kollegen seien am Limit.
16-jähriger sticht auf zwei 13-jährige Mädchen ein
Gewalt an Schulen beschäftigt Deutschland schon seit Jahren.
Ein schwerer Vorfall ereignete sich erst kürzlich. Am 8. Juli 2026 stach ein 16-jähriger Ex-Schüler am Welfen-Gymnasium in Schongau mit einem Messer auf zwei 13-jährige Mädchen ein. Beide wurden schwer verletzt.
Der Jugendliche war zuvor wegen Amok-Drohungen von der Schule verwiesen worden.

















