Die Spitzen von CDU und CSU haben am Montag ihre Klausur zum Beschluss über ihr gemeinsames Programm für die Bundestagswahl fortgesetzt.
CDU
CDU - dpa

«Ich glaube, es wird ein sehr konkretes Programm», sagte der Vorsitzende der deutschen Christdemokraten (CDU), Armin Laschet, bei seiner Ankunft kurz vor Beginn der Sitzung in Berlin.

Es sei sozial ausgewogen, und es zeige den Weg, wie Deutschland zu einem klimaneutralen Industrieland werde, ohne Industrie-Arbeitsplätze zu verlieren. Mit Blick auf die Wahl am 26. September betonte der Kanzlerkandidat: «Es sind jetzt noch 98 Tage, und jetzt geht es in den Endspurt.»

Die Union wolle Stabilität und Erneuerung vereinen, sagte der Vorsitzende der bayerischen Schwesterpartei CSU, Markus Söder, bei seiner Ankunft. Die Menschen könnten sich darauf verlassen, dass CDU und CSU auch künftig auf neue Herausforderungen reagieren, dabei würden die Bürger aber nicht von einer Regierung oberlehrerhaft behandelt. «Wir wollen die Entwicklung unseres Landes mit den Menschen machen und nicht gegen sie.»

Laschet und Söder wollen das gut 140 Seiten starke Manifest mit dem Titel «Das Programm für Stabilität und Erneuerung. Gemeinsam für ein modernes Deutschland» am Mittag in Berlin offiziell vorstellen. In dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf, der am Vorabend nach einer Präsidiumsklausur an die Parteivorstände verteilt wurde, schliessen CDU und CSU trotz der massiven Staatsverschuldung wegen der Corona-Krise Steuererhöhungen aus.

Mehr zum Thema:

Regierung Coronavirus CSU CDU