Der Blick aufs Handy: Jugendliche im Verkehr oft abgelenkt

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    Deutschland,

    Für die meisten Jugendlichen ist das Smartphone der wichtigste Begleiter. Auch im Strassenverkehr können viele nicht von ihrem Gerät lassen. Eine neue Aufklärungskampagne warnt vor schweren Folgen.

    Die Aufkläsrungskampagne «Echt jetzt?!» warnt Jugendliche vor dem unbedachten Smartphone-Gebrauch im Strassenverkehr. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn
    Die Aufkläsrungskampagne «Echt jetzt?!» warnt Jugendliche vor dem unbedachten Smartphone-Gebrauch im Strassenverkehr. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fast die Hälfte aller Jugendlichen (rund 44 Prozent) sind nach eigenen Angaben im Strassenverkehr schon einmal in eine brenzlige Situation geraten, weil sie durch ihr Smartphone abgelenkt waren.

    Das ergab eine repräsentative Umfrage unter gut 1000 Personen zwischen 14 und 18 Jahren im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder (BAG).

    Dennoch seien die Unfallrisiken durch den schnellen Blick aufs Handy unterwegs nur unzureichend im Bewusstsein vieler Jugendlicher verankert, sagte BAG-Geschäftsführer Andreas Kalbitz in Bonn. Mit einer Aufklärungskampagne unter dem Titel «Echt jetzt?!» will die BAG Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisieren.

    Dazu hat der Verein das Online-Spiel «Go real game» auf Instagram entwickelt. Das interaktive Spiel verknüpfe die Realität mit der Online-Welt und solle so den Nutzern die Gefahren durch unachtame Handy-Nutzung bewusst machen, erläuterte Kalbitz. Für Eltern gibt es zudem Flyer und Informationen auf einer Internetseite.

    «Kinder als Fussgänger verunfallen zu 88 Prozent beim Überqueren der Strasse. Mehr als die Hälfte achtete dabei nicht auf den Verkehr», sagte Kalbitz. Die Ablenkung durch Smartphones spiele eine immer grössere Rolle. Das Bundesvekehrsministerium unterstützt die BAG-Initiative mit 250.000 Euro.

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