Dax nach Berg- und Talfahrt etwas schwächer

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag nach einer Berg- und Talfahrt leicht im Minus geschlossen.

    Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
    Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Anschliessend erholten sich die Kurse jedoch wieder: Der Dax beendete den Tag mit einem moderaten Minus von 0,27 Prozent bei 13.070,72 Punkten.

    Wie so oft bestimmte der US-chinesische Handelskrieg das Geschehen. Bis zum Mittag war der Dax um bis zu 1,7 Prozent abgesackt auf den tiefsten Stand seit Ende Oktober.

    Anschliessend erholten sich die Kurse jedoch wieder: Der Dax beendete den Tag mit einem moderaten Minus von 0,27 Prozent bei 13.070,72 Punkten. Der MDax der mittelgrossen Börsentitel schloss 0,37 Prozent niedriger mit 27.276,36 Zählern.

    Am Vormittag hatte die Unsicherheit hinsichtlich des Handelskonflikts zwischen den USA und China die Kurse stärker belastet. Denn am Sonntag drohen ohne eine weitere Annäherung der beiden Streithähne neue Strafzölle der USA auf chinesische Importe. Am Mittag hiess es dann laut übereinstimmenden Presseberichten, dass diese Strafzölle womöglich verschoben würden. Das sorgte im Verlauf des Nachmittags wieder für mehr Zuversicht unter den Anlegern.

    Im insgesamt schwächeren Markt waren defensive Aktien aus den Sektoren Immobilien und Gesundheit unter den Gewinnern. So verzeichneten die Anteile von Vonovia und Fresenius Medical Care (FMC) Aufschläge von 0,8 beziehungsweise 1,4 Prozent.

    Bergab ging es dagegen für Aktien von Konzernen aus konjunkturempfindlichen Branchen wie etwa der Automobilsparte. Die Papiere des Autozulieferers Continental verloren 1,1 Prozent. Aktien der ebenfalls konjunktursensiblen Lufthansa büssten 2,2 Prozent ein.

    Als Schlusslicht im Dax fanden sich Wirecard-Aktien wieder mit einem Verlust von 4,6 Prozent. Hier kam Druck auf den Kurs mit der Nachricht, dass ein Londoner Hedgefonds jüngst bei dem Zahlungsdienstleister auf einen fallenden Aktienkurs gesetzt hat.

    Die Titel der Deutschen Bank gaben um 0,8 Prozent nach. Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S erwägt einen Verkauf von Teilen seiner Aktivitäten in Nordamerika. Das verhalf den zuletzt schwer gebeutelten Aktien an der Spitze des MDax zu einem Plus von 4,1 Prozent.

    Beflügelt von einer Hochstufung verbuchten im Nebenwerteindex SDax die Papiere des Lkw-Zulieferers Jost Werke ein Plus von 5,2 Prozent. Eine Verkaufsempfehlung schickte dagegen die Aktien von Pfeiffer Vacuum mit minus 5,4 Prozent auf Talfahrt.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss am Dienstag mit 3671,78 Punkten quasi unverändert. In Paris legte der Cac-40 leicht zu, während der Londoner FTSE 100 moderat nachgab. In den USA trat der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss auf der Stelle.

    Der Euro rückte am frühen Abend etwas vor und notierte zuletzt auf 1,1090 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1077 (Montag: 1,1075) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9028 (0,9029) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,32 Prozent am Vortag auf minus 0,30 Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,05 Prozent auf 144,25 Punkte nach. Der Bund-Future verlor am Abend 0,06 Prozent auf 172,24 Punkte.

    Kommentare

    Weiterlesen

    dfg
    128 Interaktionen
    Exklusive Zahlen
    SFV
    23 Interaktionen
    Kritik an Fifa-Boss

    MEHR IN NEWS

    VW Autos Parkplatz
    Hannover
    14 Interaktionen
    Zürich
    Christa Pike (50)
    2 Interaktionen
    Cincinnati
    naters
    17 Interaktionen
    Verurteilt

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    VW
    6 Interaktionen
    Hannover
    bmw elektroauto
    3 Interaktionen
    München
    1 Interaktionen
    München
    Inflation
    10 Interaktionen
    Erstmals seit 2023