Dänemark reagiert: Erhöhte Militärpräsenz in Grönland
Dänemark rüstet auf und erhöht ab sofort seine Militärpräsenz in und um Grönland.

Das Wichtigste in Kürze
- Dänemark erhöht ab sofort seine Militärpräsenz in und um Grönland.
- Grund dafür sei, dass sich «die sicherheitspolitischen Spannungen» ausgedehnt hätten.
Dänemark erhöht ab sofort seine Militärpräsenz in und um Grönland. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des dänischen Aussenministeriums und des grönländischen Ministeriums für Äusseres und Forschung hervor.
Dies geschehe im Zusammenhang mit militärischen Übungen mit Flugzeugen, Schiffen wie auch Soldaten – und in enger Zusammenarbeit mit Nato-Verbündeten.
Ziel sei es, die Fähigkeit zum Einsatz unter den besonderen Bedingungen in der Arktis zu trainieren und die Präsenz des Verteidigungsbündnisses zu stärken.

Bei den Übungsaktivitäten könne es sich unter anderem um die Unterstützung grönländischer Behörden wie der Polizei, die Überwachung systemrelevanter Anlagen, den Einsatz von Kampfflugzeugen in und um Grönland, die Lösung von Marineaufgaben sowie die Entgegennahme alliierter Truppen handeln.
Grund dafür sei, dass sich «die sicherheitspolitischen Spannungen bis in die Arktis» ausgedehnt haben, hiess es in der Mitteilung.
Ankündigung kurz vor Grönland-Gipfel in Washington
Die Ankündigung kam kurz bevor sich der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen und die für Aussenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt mit US-Aussenminister Marco Rubio sowie US-Vizepräsident JD Vance in Washington treffen.
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