Das neue Jahr hat in den ersten Ländern bereits begonnen. Als Erste starteten die Inseln Samoa und Kiribati. 26 Stunden dauert es, bis alle im neuen Jahr sind.
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Ein Feuerwerk über New York. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf den Südsee-Inseln Samoa und Kiribati ist Silvester bereits vorbei.
  • Viele Länder feiern den Rutsch ins neue Jahr unter Corona-Auflagen.
  • 26 Stunden dauert es, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist.
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Das neue Jahr hat in den ersten Ländern der Welt bereits begonnen. Als Erste starteten die Bewohner der Südsee-Inseln Samoa und Kiribati um 11.00 Uhr MEZ. Eine Stunde später folgte Neuseeland, wo man mit einer Reihe grosser Musikfestivals und Feuerwerksshows das Jahr 2021 begrüsste.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hat der Inselstaat im Südpazifik seit mehr als einem Monat keine lokalen Corona-Fälle mehr verzeichnet. Daher konnten die Veranstaltungen ohne Begrenzungen der Besucherzahl oder andere coronabedingte Einschränkungen stattfinden.

In Deutschland: Kein Feuerwerk verkaufen

Anders wird es in Deutschland sein, wo zum zweiten Mal seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie ein harter Lockdown herrscht. Restaurants und Bars sind ebenso wie Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bereits seit Anfang November geschlossen.

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Eine sogenannte «Pilgerwanderung von Querdenkern» unter dem Motto «Mit dem lieben Gott das alte Jahr verabschieden» wird von der Polizei aufgelöst. - dpa

Diesmal gab es ein grundsätzliches Verkaufsverbot von Feuerwerk in den letzten Tagen des zu Ende gehenden Jahres.

Party weltweit abgesagt wegen Coronavirus

Auch weltweit sind viele Partys und Feuerwerke abgesagt worden, zum Beispiel in Rio, São Paulo, Amsterdam und London. In Sydney findet zwar ein Riesenfeuerwerk statt, allerdings dürfen sich keine Zuschauer dazu am Hafen einfinden.

In New York soll der «Ball Drop» am Times Square, ein fallender leuchtender Kristallball an einem Mast, nur vor wenigen Leuten statt wie sonst Tausenden stattfinden.

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Ein Feuerwerk wird über dem Strand der Copacabana gezündet. - sda - Keystone/AP/Bruna Prado

26 Stunden dauert es wieder zwischen 11.00 Uhr MEZ am 31. Dezember und 13.00 Uhr MEZ am 1. Januar, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Es begann im Inselstaat Samoa, geht über Australien (14.00 Uhr MEZ), Asien bis Europa, Südamerika, die US-Ostküste, Kalifornien, Hawaii zu den unbewohnten Eilanden Bakerinsel und Howlandinsel wieder im Pazifik.

In Paris herrscht auch an Silvester nachts eine Ausgangssperre. Es gibt aber ein Online-Konzert von Jean-Michel Jarre als Avatar in der virtuellen Kulisse der Kathedrale von Notre-Dame und einen vorab aufgezeichneten Spenden-Livestream mit Star-DJ David Guetta vor der Louvre-Pyramide.

Feuerwerke ohne Zuschauer

In Moskau soll es trotz Corona-Sperrstunde ab 23.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MEZ) ein grosses Feuerwerk am Kreml geben. Das fast coronafreie Taiwan plant traditionell Pyrotechnik am Wolkenkratzer «Taipei 101» in Taipeh.

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Feuerwerk explodiert über dem Kreml während der Neujahrsfeierlichkeiten auf dem Roten Platz mit dem Spasskaja-Turm (l) im Hintergrund. - dpa

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am höchsten Gebäude der Welt, dem 828 Meter hohen Burdsch Chalifa in Dubai, wieder ein spektakuläres Feuerwerk samt Licht- und Lasershow geplant.

Auch in China, wo erst zum chinesischen Neujahrsfest im Februar richtig gross gefeiert wird, sind Veranstaltungen geplant. Unter anderem soll es in Wuhan ein Feuerwerk geben - im Ausbruchsort des Coronavirus.

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