Boeing entkommt in München nur knapp einer Katastrophe
Beim Start einer Vietnam-Airlines-Maschine in München kam es zu Problemen. Die Boeing musste kurz darauf wieder in Deutschland notlanden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Kurz nach dem Start musste ein Vietnam-Airlines-Flug wieder in München notlanden.
- Der Flieger ist nur knapp einer Katastrophe entkommen.
- Nach der Landung konnte die Maschine nicht mehr selbstständig rollen.
Am Samstagnachmittag sorgte ein Flug der Vietnam Airlines für einen Zwischenfall am Münchner Flughafen. Die Maschine nach Hanoi rollte planmässig auf die südliche Startbahn, brauchte dann aber ungewöhnlich lange, bis sie abhob.
Das Flugzeug hob erst spät auf der Bahn ab. Dabei wirbelte es Staub auf, der auf dem hinteren Teil der Piste lag, wie ein Flughafensprecher gegenüber dem «Spiegel» erklärte.
Maschine drehte nach rund zwei Stunden wieder um
Wenig später drehte die Maschine um und liess Kerosin ab. Rund zwei Stunden nach dem Start landete sie sicher wieder in München.

Dabei lösten sich Teile der Reifen von der Maschine. Wie es zur Entscheidung für die Umkehr kam, ist weiterhin unklar. Auch die Ursache der Schäden an Reifen und Fahrwerk sei laut Flughafensprecher noch offen.
Nach der Landung konnte das Flugzeug wegen des beschädigten Fahrwerks nicht mehr selbstständig rollen. Es blieb mit dem hinteren Teil im Sicherheitsbereich stehen.

Ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde hinzugezogen. Die Passagiere stiegen auf dem Rollfeld aus der Maschine aus und wurden ins Flughafengebäude zurückgebracht. Verletzte gab es keine.
Startbahn vorübergehend gesperrt
Weil die beschädigte Maschine abgeschleppt werden musste, blieb die nördliche Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt. Flüge wurden auf die südliche Bahn verlegt, es kam zu Verspätungen.
















