Ganz Deutschland beschäftigt sich mit den neusten Entwicklungen in Sachen Coronavirus. Ganz Deutschland? In Köln gibt es eine kleine Gruppe, die von den neusten Nachrichten fast nichts mitbekommt.
Blick in den Wohnbereich im «Glashaus» des «Big Brother»-Areals. Hier dringen kaum Informationen von Aussen hinein. Foto: Willi Weber/die pressetanten/Sat.1/dpa
Blick in den Wohnbereich im «Glashaus» des «Big Brother»-Areals. Hier dringen kaum Informationen von Aussen hinein. Foto: Willi Weber/die pressetanten/Sat.1/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ganz Deutschland spricht über die Ausbreitung des Coronavirus - aber in Köln gibt es ein kleines Areal von Ahnungslosen.

Am 6. Februar wurden dort rund ein Dutzend Menschen von der Aussenwelt abgeschottet, um in das Camp der Sat.1-Show «Big Brother» einzuziehen.

Damals gab es erste Fälle in Bayern, aber noch keine weitere Ausbreitung oder Geisterspiele in der Bundesliga. Der Wissensstand der Kandidaten hat sich seitdem nicht weiterentwickelt.

«Je nachdem, wie sie sich im Vorfeld informiert haben, wissen sie theoretisch von dem Ausbruch des Virus in Wuhan und ersten Ansteckungen ausserhalb Chinas», sagte ein Sat.1-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. «Ab 6. Februar haben sie jedoch keinerlei Nachrichten empfangen können.»

An der Wissenslücke ändern auch die später neu eingezogenen Kandidaten - darunter Sänger Menowin Fröhlich - nichts. Sie durften der Stammbesetzung nichts über die Entwicklungen verraten. Die Regeln bei «Big Brother» verbieten es. «Ob Fussballergebnisse, Vorwahlen in den USA, die TV-Quoten oder auch das Coronavirus – die neuen Bewohner dürfen über diese Themen nicht sprechen», erklärte der Sprecher.

Bei «Big Brother» leben die Kandidaten in diesem Jahr in zwei Häusern im Kölner Stadtteil Ossendorf. Sie werden rund um die Uhr gefilmt. Damit sich das Coronavirus nicht auch noch in den Häusern breit machen kann, wurden neue Bewohner vor ihrem Einzug getestet. Nach Angaben von Sat.1 fielen alle Tests negativ aus.

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