Corona-Krise: Ausgangsverbote in Italien werden bis Mai verlängert

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Italien,

Italien verlängert den Lockdown. Vorläufig bis zum 3. Mai gelten die Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Italiener.

Der Platz vor dem Mailänder Dom bleibt länger leer: Die italienische Regierung verlängert die strikten Ausgangsverbote für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai.
Der Platz vor dem Mailänder Dom bleibt länger leer: Die italienische Regierung verlängert die strikten Ausgangsverbote für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai. - sda - KEYSTONE/AP/Claudio Furlan

Das Wichtigste in Kürze

  • Italien verlängert die Ausgehverbote bis zum 3. Mai.
  • Fast 19'000 Menschen sind bisher am Coronavirus gestorben.

Die italienische Regierung verlängert die strikten Ausgangsverbote für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai. Das sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Rom.

Die Massnahmen gelten seit dem 10. März und waren bislang bis zum Ostermontag angeordnet.

Die Ausgangsbeschränkungen in Italien sind wesentlich strenger als in der Schweiz. Die Menschen dürfen nur ausnahmsweise das Haus verlassen, etwa wenn sie zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen müssen. Und sie müssen dafür eine schriftliche Bestätigung bei sich haben. Auch ein Grossteil der Unternehmen ist geschlossen.

In Italien ist von der Corona-Pandemie extrem stark betroffen. Zwar hat sich die Ansteckungswelle zuletzt verlangsamt. Trotzdem meldete der Zivilschutz am Freitag 570 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt starben in Italien seit dem Beginn der Viruswelle im Februar fast 19'000 Infizierte.

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