Citroën bringt die Ente als E-Auto zurück
Die Automarke Citroën holt die Ente als Elektroauto zurück und plant einen günstigen Kleinwagen unter 15'000 Euro.

Citroën will die legendäre 2CV, bekannt als «Ente», als Elektro-Kleinwagen neu auflegen. Erste Details wurden laut dem «Manager Magazin» auf einer Investorenkonferenz des Stellantis-Konzerns vorgestellt.
Demnach soll das Modell die Vorgaben für günstige Elektrofahrzeuge in Europa erfüllen. Der Einstiegspreis wird unter 15'000 Euro (etwa 14,4 Franken) erwartet und richtet sich an den Massenmarkt, wie «T-online» schreibt.
Der Produktionsstart ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Citroën-Chef Xavier Chardon bezeichnete das Projekt demnach als «echtes Volksauto» für erschwingliche Elektromobilität.
Citroën: Rückkehr eines Automobil-Mythos
Das Modell 2CV wurde 1948 vorgestellt und entwickelte sich zu einem Kultfahrzeug. Die Produktion endete 1990 nach verschärften Emissionsvorgaben.
Die neue Generation soll zentrale Eigenschaften des Originals übernehmen. Dazu zählen geringes Gewicht, Alltagstauglichkeit und eine markante Persönlichkeit, wie das «Manager Magazin» berichtet.
Citroën betont zudem die Verbindung von Einfachheit und moderner Technik im neuen Konzept. Die Neuauflage soll sich klar an den historischen Wurzeln des Modells orientieren.
Plattform und Produktionsstrategie
Die Entwicklung basiert dem «Maschinenmarkt» zufolge auf einer vereinfachten Plattformstrategie innerhalb des Stellantis-Konzerns. Ziel ist eine kostengünstige Produktion im Segment kleiner Elektrofahrzeuge für Europa.
Der Konzern plant demnach ein weiteres E-Kleinwagenprojekt für mehrere Marken ab 2028. Die Fertigung soll laut dem «Manager Magazin» im Werk Pomigliano bei Neapel erfolgen.

Als technische Orientierung dienen sogenannte Kei-Cars aus Japan mit kompakten Abmessungen. Diese gelten als Vorbild für einfache, effiziente und preisgünstige Stadtfahrzeuge.












