Mia Madisson zensiert Tochter im Netz – «wegen Epstein-Files»

Nau People
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Deutschland,

Mia Madisson möchte ihre Tochter auf Social Media nicht mehr mit Gesicht zeigen. Die veröffentlichten Epstein-Files hätten ihr «schlaflose Nächte» bereitet.

Mia Madisson
So wie auf diesem Bild zeigte sich Mia Madisson mit ihrer Tochter Sarabi bisher. Das Foto ist immer noch unzensiert auf ihrem Instagram-Profil. - Instagram / @shhhmadisson

Das Wichtigste in Kürze

  • Mia Madisson zeigt Tochter Sarabi auf Social Media nur noch zensiert.
  • Der Skandal um Jeffrey Epstein führte beim jungen Mami offenbar zu einem Umdenken.
  • «Weil ich wirklich schlaflose Nächte hatte wegen diesem Scheiss», erklärt sie.

Sie tut es wie viele andere auch. Mia Madisson hat sich von der «Bachelor»-Krawall-Nudel zu einem erfolgreichen Gesicht in der Influencer-Szene etabliert. Was auch immer die Zürcherin mit ihren Fans teilt, polarisiert. Eine Strategie, die viele fahren und bei vielen funktioniert.

Doch kommen Kinder ins Spiel, kann Spass schnell in Ernst umschlagen. Themen wie Schwangerschaft oder Baby-Alltag dominieren den Instagram-Account der 29-Jährigen seit geraumer Zeit. An prominenter Stelle posiert jeweils ihre einjährige Tochter Sarabi. Sei es am Meer, in den Armen vom Samichlaus oder beim Fotoshooting.

Das Problem: Die Inhalte sind für alle und jederzeit zugänglich – und unbegrenzt verwertbar.

In Zeiten von KI und Deepfakes bergen Social-Media-Plattformen ein grosses Risiko für einen missbräuchlichen Umgang. Wo landen die Bilder? Was passiert mit dem Gesicht?

«Schlaflose Nächte» wegen Epstein-Files

Diesen Gefahren ist sich der Reality-Star nun offenbar bewusst. Neuerdings zeigt Mia ihren Spross im Netz nur noch zensiert. Von einem Follower darauf angesprochen, begründet sie ihr Umdenken: «Ehrlich gesagt sind die Epstein-Files der Grund, weil ich wirklich schlaflose Nächte hatte wegen diesem Scheiss.»

Bisher gepostete Fotos lässt sie unzensiert.

Mia Madisson
Mia Madisson erklärt auf Nachfrage eines Fans, warum sie ihre Tochter auf Fotos nun zensiert. - Instagram / @shhhmadisson

Ehrliche Worte, die zeigen, dass die Enthüllungen um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) nicht nur für die Rekonstruierung von Vergangenem relevant sind. Sie sensibilisieren das Thema Kindesmissbrauch im digitalen Zeitalter.

«Sharenting» birgt Gefahren

Ohnehin ist «Sharenting», also das Teilen von Kinderfotos im Netz, ein kontroverses Thema – auch aus juristischer Perspektive.

Die UN-Kinderrechtskonvention hält fest: Kinder haben ein Recht am eigenen Bild sowie ein Recht auf Selbstbestimmung. Sprich: Ohne Einwilligung dürfen Eltern nichts veröffentlichen.

Mia Madisson
«Sharenting» gehört auch bei Mia Madisson zum Erfolgskonzept auf Social Media. - Instagram / @shhhmadisson

Geschieht dies wie bei Mia Madisson mit einem Baby oder Kleinkind, kann das Selbstbestimmungsrecht rückwirkend eingefordert werden. Eine Studie der Universität Fribourg von 2023 ergab, dass 45 Prozent der befragten Eltern ihre Kinder vor den Postings nicht um Erlaubnis bitten.

Zeigst du deine Kinder im Netz?

Umso gravierender ist es, wenn vermeintlich harmlose Inhalte für sexualisierte Kontexte, etwa für Kinderpornografie, missbraucht werden. Für User ist es schwer nachvollziehbar, ob und von wem die Inhalte auf anderen Plattformen erneut geteilt werden. Zumal künstliche Intelligenz das Risiko für unangemessene Bearbeitung verschärfen kann.

Eine Anfrage von Nau.ch liess Mia Madisson bisher unbeantwortet.

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