Die Schweiz und die EU wird sich am kommenden WEF im Januar über die gemeinsame Agenda beraten. Aussenminister Ignazio Cassis hat Maros Sefcovic getroffen.
Bundesrat Ignazio Cassis hat am Montag in Brüssel Maros Sefcovic, Vizepräsident der EU-Kommission, getroffen und mit ihm über das Verhältnis Schweiz-EU gesprochen. (Archiv)
Bundesrat Ignazio Cassis hat am Montag in Brüssel Maros Sefcovic, Vizepräsident der EU-Kommission, getroffen und mit ihm über das Verhältnis Schweiz-EU gesprochen. (Archiv) - sda - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Das Wichtigste in Kürze

  • Am WEF sollen die künftigen Pläne zwischen der Schweiz und der EU besprochen werden.
  • Ignazio Cassis hat dazu den EU-Vizekommisar Marcos Sefcovic in Brüssel getroffen.

Die Schweiz und die EU sollen über eine gemeinsame Agenda beraten – und zwar am WEF im kommenden Januar. Das sagte Bundesrat Ignazio Cassis nach dem Treffen mit EU-Vizekommissar Maros Sefcovic am Montag in Brüssel.

Man wolle zügig die Arbeiten angehen, sagte der Schweizer Aussenminister.

Es sei nun wichtig, in einen strukturierten Dialog einzutreten. Sefcovic hingegen hatte seinerseits nicht nur eine Agenda sondern auch inhaltliche Fortschritte gefordert.

Rückblick und Ausblick

Cassis und Sefcovic sprachen zwei Stunden miteinander, «eine davon unter vier Augen», sagte der Aussenminister weiter. Man habe offen miteinander gesprochen und gemeinsam die letzten Jahre Revue passieren lassen.

«Wir haben festgestellt, dass wir die letzten Monate unterschiedlich wahrgenommen haben», sagte Cassis weiter. Man wolle nun nach vorne blicken. Der EU-Kommissar ist gemäss dem Aussenminister hart aber pragmatisch gewesen.

Angesprochen wurden am Treffen auch die Beteiligung der Schweiz am EU-Forschungsprogramm «Horizon Europe» und die Kohäsionszahlungen. Bei letzterem sind laut Cassis die technischen Arbeiten zu einer noch notwendigen Grundsatzerklärung, zwischen der Schweiz und der EU abgeschlossen.

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