Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Kopftuchverbot im Rechtsreferendariat

AFP
AFP

Deutschland,

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigt sich am Donnerstag (10.00 Uhr) mit der möglichen Diskriminierung einer muslimischen Rechtsreferendarin, die Kopftuch trägt.

Justitia
Justitia - AFP/Archiv

Sie wurde mit der Auflage eingestellt, dass bei «Ausübung hoheitlicher Tätigkeiten mit Aussenwirkung» keine religiösen Kleidungsstücke getragen werden dürften. Bei einer strafrechtlichen Verhandlung musste sie im Zuschauerbereich sitzen statt am Richtertisch. (Az. 2 C 5.19)

Die Referendarin legte erfolglos Widerspruch ein und klagte schliesslich gegen die Auflage. Nach Beendigung des Ausbildungsteils Strafrecht wurde die Auflage als nicht mehr erforderlich aufgehoben, woraufhin die Klägerin beantragte festzustellen, dass diese rechtswidrig gewesen sei. Das Verwaltungsgericht Augsburg gab ihr recht, der bayerische Verwaltungsgerichtshof hob dessen Urteil jedoch auf. Das Bundesverwaltungsgericht liess wegen grundsätzlicher Bedeutung des Falls eine Revision zu.

Kommentare

Weiterlesen

Postauto Kerzers
6 Tote in Kerzers
Kerzers FR
33 Interaktionen
Postauto-Brand

MEHR IN NEWS

5 Interaktionen
Stuttgart
1 Interaktionen
Fukushima
Tränen und Angst

MEHR AUS DEUTSCHLAND

de
1 Interaktionen
Wolfsburg-Krise
Dresden
2 Interaktionen
Dresden
4 Interaktionen
Frankfurt/Main
us rapperin ikkimel
8 Interaktionen
Krieg als Grund