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    Bundestagswahl: CDU/CSU und AfD legen nach Aschaffenburg-Angriff zu

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    Deutschland,

    Eine neue Insa-Umfrage zeigt Zugewinne für Union und AfD für die Bundestagswahl nach dem Gewaltverbrechen in Aschaffenburg.

    Wenige Wochen vor der Bundestagswahl könnte es noch einmal spannend im Plenum werden. (Archivbild)
    Wenige Wochen vor der Bundestagswahl könnte es noch einmal spannend im Plenum werden. (Archivbild) - Kay Nietfeld/dpa

    Die erste Umfrage zur Bundestagswahl im Februar 2025 nach dem Angriff in Aschaffenburg zeigt deutliche Veränderungen. CDU/CSU und AfD können Zugewinne verzeichnen.

    Die Union erreicht laut Insa 30 Prozent, ein Plus von einem Prozentpunkt. Die AfD steigt auf 22 Prozent und gewinnt 0,5 Prozentpunkte hinzu.

    SPD und Grüne müssen Verluste hinnehmen. Die Sozialdemokraten fallen auf 15,5 Prozent, ein Minus von 0,5 Punkten, berichtet die «Tagesschau».

    Bundestagswahl
    Bundestagswahl in Deutschland. (Symbolbild) - Sebastian Gollnow/dpa

    Die Grünen landen bei 12,5 Prozent. Das BSW von Sahra Wagenknecht kommt auf 6 Prozent, verliert aber einen ganzen Prozentpunkt. FDP und Linke müssen mit 4,5 Prozent um den Einzug in den Bundestag bangen, schreibt «ZDF».

    Bundestagswahl: Wähler mit Reaktion auf Aschaffenburg

    Die Umfrage erfolgte kurz nach dem Gewaltverbrechen in Aschaffenburg. Dort hatte ein 28-jähriger Afghane ein Kind und einen Mann getötet.

    CDU und CSU planen als Reaktion darauf Anträge zur Asylpolitik. Das Thema dominiert aktuell den Wahlkampf, berichtet die «Frankfurter Rundschau».

    Gedenkgottesdienst
    Gedenkgottesdienst nach Gewalttat von Aschaffenburg. - Keystone

    Die Insa-Umfrage basiert auf 2006 Befragten zwischen dem 24. und 27. Januar 2025. Sie hat eine statistische Fehlertoleranz von 2,5 Prozentpunkten.

    Umfragen sind keine Prognosen

    Experten weisen darauf hin, dass Umfragen stets mit Unsicherheiten behaftet sind. Umfragen spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang, berichtet «Focus».

    Verfolgst du die deutschen Bundestagswahlen?

    Nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen erschweren die Arbeit der Meinungsforscher. Trotzdem waren die Umfragen zuletzt recht genau.

    Bei der Bundestagswahl 2021 lag die durchschnittliche Abweichung laut «Dawum» bei 1,03 Prozentpunkten.

    Kommentare

    User #2939 (nicht angemeldet)

    Wieso nicht schon nach Silvester 2015?

    User #5617 (nicht angemeldet)

    Das Seltsame bei allen Hochrechnungen ist bloss: Jeder präsentiert andere Zahlen. Gerade auf "Welt": AfD plus, CDU minus, SPD Grüne Gleichbleibend. Bei "n-tv": AfD und SPD gleichbleibend, CDU minus, Grüne plus. Wer soll die ganzen Hochrechnungen noch ernst nehmen.

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