Die deutsche Bundesregierung gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung. Im Jahr 2014 wurde beschlossen, einen solchen bundesweiten Gedenktag einzuführen.
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Horst Seehofer, Bundesminister für Inneres, Heimat und Bau, spricht zum offiziellen Gedenken der Bundesregierung an die Opfer von Flucht und Vertreibung. 2014 beschloss die Bundesregierung, einen bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung einzuführen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland wurde heute Sonntag den Opfern von Flucht und Vertreibung gedacht.
  • Horst Seehofer zufolge ist gewaltsamer Heimatverlust noch heute bittere Realität.
  • Die Einführung eines bundesweiten Gedenktags wurde 2014 beschlossen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Leistung Heimatvertriebener beim Aufbau der Bundesrepublik gewürdigt. Ebenso wie ihre Rolle als Brückenbauer nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung bescheinigte der CSU-Politiker den Vertriebenen am Sonntag: «Eifer, Pioniergeist und beharrliche Kraft».

Auch heute noch sei gewaltsamer Heimatverlust infolge von Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung bittere Realität. «Unser Land bietet Menschen aus 190 Nationen eine Heimat – viele von ihnen ebenfalls Opfer von Flucht & Vertreibung.» Dies erklärte Seehofer über Twitter.

Horst Seehofer
Horst Seehofer (CSU), deutscher Bundesminister des Innern. - dpa

«Wir haben aus der Geschichte gelernt. Der heutige Gedenktag verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart und macht unser Handeln fest für die Zukunft.»

Die Bundesregierung hatte 2014 beschlossen, einen bundesweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung einzuführen. Er wurde auf den 20. Juni gelegt, der schon im Jahr 2000 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen zum Weltflüchtlingstag ausgerufen worden war.

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