Brexit: Deutsche Unternehmen sehen Londons Steuerpläne skeptisch

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    Grossbritannien,

    Deutsche Unternehmen können den Plänen der britischen Regierung nicht recht trauen. Nach dem Brexit wollen diese die Steuern senken.

    Die Fahne des Vereinigten Königreiches weht im Wind.
    Die Fahne des Vereinigten Königreiches weht im Wind. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die britische Regierung möchte nach dem Brexit die Steuern senken.
    • Deutsche Unternehmen sehen dieser Entwicklung skeptischen entgegen.

    Deutsche Unternehmen sehen die Pläne der britischen Regierung für Steuersenkungen nach dem Brexit skeptisch. Das geht aus einer am Donnerstag vorgelegten Studie des Ifo-Instituts im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervor.

    Demnach geht nur ein kleiner Teil (rund 11 Prozent) der Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu Grossbritannien davon aus, dass niedrigere Unternehmenssteuern die Nachteile des Brexits aufwiegen können. Weitaus mehr Firmen (26,5 Prozent) erwarten, dass die Nachteile des EU-Austritts überwiegen. Für die Umfrage wurden 1250 deutsche Unternehmen zwischen April und Juli befragt.

    Drohender Steuerwettlauf

    Grossbritannien will Unternehmen mit günstigen Steuersätzen locken und so mögliche Ausfälle im Zuge des Brexit kompensieren. In der G20-Gruppe der Top-Wirtschaftsmächte droht somit ein Steuerwettlauf.

    Die britische Premierministerin Theresa May hatte zuletzt ihr Land als künftiges Steuerparadies angepriesen. «Was auch immer sie für ein Unternehmen sind, in ein Grossbritannien nach dem Brexit zu investieren, wird Ihnen die niedrigsten Unternehmenssteuern in den G20 bescheren», sagte May bei einem Wirtschaftstreffen am Rande der UN-Vollversammlung in New York.

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