Brasilianische Wanderspinnen sind hochgiftig und aggressiv: Zwei Exemplare sind in einem deutschen Supermarkt entwischt und sorgen für Aufregung.
brasilianische wanderspinnen
Bananen in einem Supermarkt. (Symbolbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • In einem Supermarkt im deutschen Saarbrücken sind zwei Spinnen verschwunden.
  • Die beiden Tiere sind in einer Kiste mitgereist und beim Obstsortieren aufgetaucht.
  • Weil die Bananenspinne hochgiftig ist, musste der Supermarkt geschlossen werden.

Unschöne Überraschung: Als ein Supermarkt-Mitarbeiter im deutschen Saarland am Donnerstagmorgen Obst einsortieren will, krabbeln zwei vermutlich hochgiftige brasilianische Wanderspinnen aus der Kiste.

Die beiden Tiere konnten zwar sofort eingefangen und in den Kühlraum gebracht werden. Als der hinzugezogene Tiernotruf nachschaute, waren die Bananenspinnen laut «Saarbrücker Zeitung» aber verschwunden.

Brasilianische wanderspinne
Brasilianische Wanderspinnen, umgangssprachlich auch Bananenspinnen genannt, sind hochgiftig. - Keystone

Das Problem: Die brasilianischen Wanderspinnen sind die «Kobras unter den Giftspinnen», wie der Experte der «Saarbrücker Zeitung» erklärt. Ihr Biss kann tödlich enden, zudem können sie bis zu einem Meter weit springen. Als wäre das nicht genug, gelten sie als besonders aggressiv.

Der Supermarkt in der Gemeinde Hanweiler musste deshalb geräumt werden. Beide Spinnen seien noch nicht gefunden worden, bestätigt die Polizei, nun soll sich die Schädlingsbekämpfung um das Problem kümmern. Der Supermarkt bleibt bis auf Weiteres geschlossen.