Brandstiftung? Frankreich hat schon 184 Verdächtige festgenommen
Verheerende Waldbrände und Evakuierungen: Europa kämpft gegen die Hitze und die Flammen. Die neusten Entwicklungen hier im News-Ticker.

Die verheerenden Waldbrände in Südeuropa verlieren langsam an Intensität. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Am Mittwoch droht eine erneute Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius.
Die hohen Temperaturen schüren die Angst vor neuen Bränden. Feuerwehren und Rettungskräfte sind weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft. Sie versuchen mit allen Mitteln, ein erneutes Aufflammen der Brände zu verhindern.
Die Lage bleibt also angespannt. Auch in der Schweiz ist weiterhin höchste Vorsicht geboten: Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gelten in zahlreichen Kantonen strenge Feuerverbote. Teilweise sogar ein absolutes Feuerverbot.
In Frankreich geht die Polizei verstärkt gegen mutmassliche Brandstifter vor. Das teilte Innenminister Laurent Nuñez mit. Seit Beginn des Sommers wurden bereits 184 Personen festgenommen.
Die Behörden nehmen die Lage ernst. Besonders im Département Var, im Südosten Frankreichs, hat es einen konkreten Fall gegeben. Ein Verdächtiger sitzt dort inzwischen in Untersuchungshaft.
Dans le Var, un individu a été interpellé sous l’autorité du procureur de la République de Draguignan, en lien avec les incendies que les sapeurs pompiers continuent de combattre. Mise en examen, il a été placé en détention provisoire.
— Laurent Nuñez (@NunezLaurent) July 28, 2026
Je voudrais saluer le travail acharné des…
Der Waldbrand auf der griechischen Urlaubsinsel Paros ist unter Kontrolle.
Die Lage habe sich deutlich verbessert, sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem Nachrichtensender ERTNews. Zuvor hatten die Einsatzkräfte die ganze Nacht gegen die Flammen gekämpft, mehrere Ortschaften waren vorsorglich evakuiert worden.

Vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr jedoch nicht – wegen der starken Winde in der Region. Zwar gebe es praktisch keine aktive Feuerfront mehr, doch verbleibende kleine Brandherde müssten weiterhin überwacht werden, sagte der Sprecher.
Auf der bei Urlaubern beliebten griechischen Ägäis-Insel Paros kämpfen Feuerwehrleute seit Stunden gegen einen ausser Kontrolle geratenen Waldbrand.
Mehrere Ortschaften wurden wegen der vorrückenden Flammenfront evakuiert, Bewohner sollten laut Medienberichten auf Geheiss der Rettungskräfte an die Strände flüchten. Über mögliche Verletzte oder niedergebrannte Häuser wurde zunächst nichts bekannt.

Die Feuerwehr auf der Kykladen-Insel ist seit Dienstag mit Dutzenden Kräften im Dauereinsatz und forderte Unterstützung von umliegenden Inseln wie Naxos und Syros sowie vom Festland an. Insbesondere die Ortschaft Agkairia sei von den Flammen bedroht.












