Der gewaltige Brand im Dadia-Nationalpark im Nordosten Griechenlands hat auch am Sonntag unkontrolliert weitergewütet. In der Nacht wurde das Dorf Dadia evakuiert, am Morgen waren Militär und Forstarbeiter im Einsatz, um Schneisen in die Pinienwälder zu schlagen und dadurch die weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Auch die Löscharbeiten am Boden und in der Luft wurden fortgesetzt. 320 Feuerwehrleute waren mit 68 Löschzügen im Einsatz. Landesweit sollen dem Zivilschutz zufolge aktuell so gut wie alle verfügbaren Löschhubschrauber und -flugzeuge im Einsatz sein.
dpatopbilder - Ein Mann geht mit einem Löschschlauch auf die Flammen eines Waldbrandes auf der Ferieninsel Lesbos zu. Foto: Eurokinissi/Eurokinissi via ZUMA Press Wire/dpa
dpatopbilder - Ein Mann geht mit einem Löschschlauch auf die Flammen eines Waldbrandes auf der Ferieninsel Lesbos zu. Foto: Eurokinissi/Eurokinissi via ZUMA Press Wire/dpa - sda - Keystone/Eurokinissi via ZUMA Press Wire/Eurokinissi
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ebenfalls unkontrolliert blieb ein grosser Brand auf der Südseite der Ferieninsel Lesbos, wo bereits am Vortag eine Ortschaft evakuiert wurde.

Mehrere Häuser und Autos brannten ab. In der Region herrschte zuletzt starker Wind, der die Flammen zusätzlich anfachte.

Binnen 24 Stunden wurden in ganz Griechenland 141 Brände registriert, wie die Feuerwehr mitteilte. Unter anderem brannte ein Umspannwerk der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft in der Nähe der Stadt Larisa in Thessalien. Für Sonntag schätzten die Behörden die Brandgefahr weiterhin als hoch ein. Meteorologen kündigten für die kommenden Tage bis Anfang August hohe Temperaturen von bis zu 40 Grad und Trockenheit an.

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