Brand im Grunewald: Lage entspannt sich, weiter Sperrungen

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    Nachdem das Feuer im Grunewald weitgehend gelöscht ist, wird heute über die weitere Befahrbarkeit der Strecke entschieden. Der Boden auf dem Gelände ist an manchen Stellen noch bis zu 700 Grad heiss.

    Feuerwahrfahrzeuge stehen mit Blaulicht auf der Abfahrt der Autobahn A115.
    Feuerwahrfahrzeuge stehen mit Blaulicht auf der Abfahrt der Autobahn A115. - Gerald Matzka/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Brand im Grunewald in Berlin ist auch zwei Tage nach dem Ausbruch nicht vollständig gelöscht - die nahe gelegene Stadtautobahn Avus und die Bahnstrecke bleiben weiter gesperrt.

    Nach Angaben der Feuerwehr ist frühestens gegen Samstagmittag mit einer Entscheidung zu rechnen, wann und ob die Strecken geöffnet werden können.

    Es brenne weiter auf dem Sprengplatz, aber nur innerhalb eines abgegrenzten Gebiets. Dort würden kleinere Brandstellen gelöscht. Aktuell gebe es im Wald ausserhalb des Sprengplatzes keine grossen Brandherde.

    In der Nacht zu Samstag habe es keine weiteren Explosionen mehr gegeben, hiess es weiter. Ferngesteuerte Roboter zur Erkundung der Sperrzone seien aufgrund der entspannteren Lage in der Nacht wieder abgezogen worden. Die Erkundung des Gebiets solle am Samstagmorgen wieder aufgenommen werden.

    Obwohl die Flammen um das Gelände im Grunewald weitgehend gelöscht sind, ist die Gefahr vor allem für die Einsatzkräfte noch nicht gebannt. Der Boden auf dem Gelände dort war am Freitag laut Polizei an manchen Stellen noch bis zu 700 Grad heiss. Um die Gefahr weiterer Explosionen von Munitionsresten zu verringern, müssen diese Bereiche mit Wasser gekühlt werden. Die Feuerwehr und eine Spezialfirma setzten einen Löschpanzer ein. Einige Lagerstätten von gefährlichen Explosivstoffen würden schon immer ständig mit Wasser gekühlt, dort sei nichts passiert.

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