Boeing

    Dow Jones gibt nach – Öl und Boeing belasten Wall Street

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Der Dow Jones gibt nach. Steigende Ölpreise, höhere Anleiherenditen und ein Boeing-Problem belasten die Wall Street.

    Dow Jones Wall Street
    Der Dow Jones verzeichnete zum Wochenstart Verluste, nachdem steigende Ölpreise und höhere Anleiherenditen die Wall Street belasteten. (Symbolbild) - depositphotos

    Der Dow Jones stand am Montag um 20 Uhr bei 51'614,67 Punkten. Laut «finanzen.net» entsprach dies einem Minus von 0,41 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

    Zum Handelsstart hatte der Index 0,905 Prozent tiefer bei 51'359,70 Punkten gelegen. Im Tagesverlauf bewegte sich der Aktienindiz zwischen 51'409,65 und 51'780,50 Punkten.

    Zum Handelsschluss lag der Dow Jones dem «Handelsblatt» zufolge bei 51'482 Punkten. Damit verlor der US-Leitindex 0,7 Prozent, während der S&P 500 und die Nasdaq ebenfalls nachgaben.

    Ölpreise und Anleiherenditen im Fokus

    Steigende Ölpreise und höhere Renditen an den Anleihemärkten belasteten erneut die Wall Street. Hintergrund war unter anderem die Ablehnung eines iranischen Friedensplans zur Öffnung der Strasse von Hormus.

    Die Ölpreise stiegen zeitweise um mehr als vier Prozent. Dadurch verstärkten sich die Sorgen über eine hartnäckige Inflation und mögliche weitere Zinserhöhungen.

    Glaubst du, dass der Dow Jones weiter nachgibt?

    Der Ökonom Mohit Kumar von Jefferies erklärte laut dem «Handelsblatt», Ölpreise beeinflussten derzeit die Zinsen. Die Zinsen seien wiederum ein zentraler Treiber für verschiedene Anlageklassen.

    US-Renditen steigen – Boeing belastet den Dow Jones

    Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg bis auf 5,234 Prozent. Händler sahen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober zuletzt bei mehr als 70 Prozent.

    Unter den Einzelwerten stand Boeing besonders unter Druck. Der «T-online» zufolge verloren die Aktien zeitweise 6,2 Prozent und lagen damit am Ende des Dow Jones.

    Auslöser war ein neues Softwareproblem bei der 737 Max. Bei bestimmten Maschinen kann dadurch nach einem abgebrochenen Landeversuch die automatisierte vertikale Navigation zunächst ausfallen.

    Boeing unter Druck – Dow Jones bleibt im Jahresplus

    Die US-Luftfahrtbehörde verschiebt zudem die Zulassung der grössten 737-Max-Version. Sie untersucht dabei das Softwareproblem und dessen mögliche Auswirkungen.

    Bei den übrigen Dow-Werten zeigte sich ein gemischtes Bild. Laut «finanzen.net» stiegen Nvidia, Nike und Procter & Gamble, während Salesforce, IBM und JPMorgan nachgaben.

    Dow Jones USA Flagge
    Der Dow Jones liegt trotz des jüngsten Rückgangs über dem Vorjahresstand und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von 6,68 Prozent. (Symbolbild) - depositphotos

    Trotz des Rückgangs liegt der Dow Jones seit Jahresbeginn weiterhin höher. Laut «finanzen.net» beträgt das Plus seit Anfang 2026 insgesamt 6,68 Prozent.

    Dow Jones liegt deutlich über Vorjahresstand

    Das bisherige Jahreshoch erreichte der Index bei 54'744,33 Punkten. Das Jahrestief liegt laut «finanzen.net» bei 45'057,28 Zählern.

    Im Vergleich zum 26. September 2025 liegt der Index ebenfalls höher. Damals stand der Dow Jones bei 46'247,29 Punkten.

    Unter den Indexmitgliedern führte Nvidia sowohl beim Handelsvolumen als auch bei der Marktkapitalisierung. Der Börsenwert des Chipkonzerns lag demnach bei 4,766 Billionen Euro.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Dow Jones
    Zinssorgen
    Wall Street
    Entwicklung
    2 Interaktionen
    New York
    Betreutes Wohnen
    Betreutes Wohnen

    MEHR IN NEWS

    E-Roller
    Muttenz BL
    St. Gallen
    St. Gallen
    Commerzbank
    Über Commerzbank

    MEHR BOEING

    börse
    New York
    Thai Airways
    Frankfurt/Main
    Boeing
    7 Interaktionen
    Behörde aus Vietnam
    Boeing
    1 Interaktionen
    Am Flughafen München

    MEHR AUS USA

    gisele bündchen
    13 Interaktionen
    Brief zeigt
    Donald Trump
    11 Interaktionen
    Zollstreit
    6 Interaktionen
    Erste seit 200 Jahren