Vor zwei Jahren kamen noch rund 1,2 Millionen Menschen zum CSD nach Köln. In diesem Jahr wird die Parade deutlich kleiner ausfallen.
Christopher Street Day (CSD) im Jahr 2020 in Köln. Foto: Roberto Pfeil/dpa
Christopher Street Day (CSD) im Jahr 2020 in Köln. Foto: Roberto Pfeil/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der Christopher-Street-Day-Parade am Sonntag in Köln werden bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet.

Das teilten der Veranstalter und die Polizei mit.

Rund 100 Gruppen laufen oder fahren bei der Parade für die Rechte etwa von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans-Menschen am 29. August mit, wie Cologne-Pride-Sprecher Hugo Winkels am Dienstag sagte. Trotzdem werde die Demonstration kleiner als gewohnt. Um sicherzustellen, dass Abstände eingehalten werden könnten, sei die Wegstrecke geändert worden.

2019 hatte die Kölner CSD-Parade nach Veranstalter-Angaben 1,2 Millionen Besucher angezogen. Im vergangenen Jahr war der CSD auf Anfang Oktober verschoben worden und hatte dann nur in stark verkleinerter Form stattgefunden - statt der Parade gab es eine Fahrraddemo.

In diesem Jahr führt die CSD-Demo nicht mehr durch enge Innenstadtstrassen, sondern linksrheinisch über die breite Rheinuferstrasse zum Heumarkt und dann über die Deutzer Brücke zum Deutzer Bahnhof.

Mit dem Christopher Street Day (CSD) - international oft «Pride» (engl. für Stolz) genannt - wird vielerorts an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. Die Kölner CSD-Parade gilt als die grösste Pride-Parade in Deutschland.

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