Berliner protestieren gegen Besuch von Recep Tayyip Erdogan

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Deutschland,

Heute Freitag besucht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Berlin. Dies führt zu Massenprotesten in der deutschen Hauptstadt.

Amnesty International
Eine Frau von Amnesty International demonstriert in Berlin gegen den Besuch von Recep Tayyip Erdogan. Sie hält ein Schild mit dem Schriftzug «Defending Human Rights Is Not a Crime» (Deutsch: «Menschenrechte zu beschützen ist kein Verbrechen») auf. - EPA

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Erdogan-Besuch erzürnt die Berlinerinnen und Berliner.
  • Es kam zu friedlichen Protesten und zu brennenden Autoreifen.

Nach der Ankunft des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Berlin haben in der Nacht auf heute Freitag in mehreren Bezirken der deutschen Hauptstadt Autoreifen und Abfallkübel gebrannt. Ob es einen Zusammenhang mit dem Besuch gab, war laut Polizei noch unklar.

In Berlin-Kreuzberg fand am Donnerstagabend eine unangemeldete Demonstration von 100 bis 150 Erdogan-Gegnern statt. Die grösste von mehreren angemeldeten Protesten war für heute Freitagnachmittag geplant.

Im Regierungsviertel und besonders um das Hotel Adlon am Brandenburger Tor, wo Erdogan wohnt, gab es weiter strenge Sicherheitsvorkehrungen der Stufe Eins. Bis zu 4200 Polizisten waren im Einsatz. Der Bereich war komplett gesperrt.

Auf dem Adlon waren Scharfschützen postiert. Der Luftraum über Berlin war für private Sportflugzeuge sowie für Drohnen bis Samstagmittag gesperrt.

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