Berichte: Tyra Banks verklagt Netflix wegen Doku über Castingshow
Wegen einer Dokumentation über die Castingshow «America's Next Top Model» verklagt das ehemalige US-Supermodel Tyra Banks Medienberichten zufolge den US-Streaminganbieter Netflix.

Wie unter anderem die «New York Times», das Promiportal «People» und die Branchenblätter «Deadline» und «Entertainment Weekly» mit Berufung auf Gerichtsdokumente berichten, wirft die 52-Jährige dem Unternehmen Verleumdung vor. Banks war Produzentin, Jurorin und Moderatorin der Show.
Wie die Medien weiter aus den Dokumenten zitierten, soll Banks ein dreieinhalbstündiges Interview für die Dokumentation gegeben haben, von dem nur 16 Minuten verwendet worden seien. Ihre Aussagen seien dann «aus dem Zusammenhang gerissen und neu zusammengesetzt» worden, «um eine falsche und verleumderische Erzählung zu stützen, die nichts mit dem zu tun hat, was sie tatsächlich geäussert hat».
Genauer wirft Banks den Produzenten vor, das Interview für die Doku «Reality Check: Inside America's Next Top Model» so geschnitten zu haben, dass der Eindruck entstehe, Banks habe in ihrer Sendung einen sexuellen Übergriff auf eine Kandidatin erlaubt. Sie soll die Traumatisierung der Frau für ihre Quoten benutzt und sich dann nicht mehr daran erinnert haben, als sie danach gefragt wurde, hiess es weiter.
Banks forderte laut «People» und «Deadline» ein Geschworenenverfahren und Schadenersatz wegen des seelischen Leidens, das ihr zugefügt worden sei. Netflix äusserte sich laut «New York Times» und «Deadline» zunächst nicht dazu.














