Bei Länderumfrage geht Trump mehrheitlich als «Europa-Feind» hervor

Keystone-SDA
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Frankreich,

Laut einer französischen Umfrage in sieben EU-Ländern gilt US-Präsident Donald Trump als «Feind Europas» – nur die Befragten aus Polen sehen das anders.

Donald Trump
Mehr als 1000 Personen aus sieben EU-Ländern wurden zu Donald Trump befragt. - keystone

Gemäss einer französischen Umfrage in sieben EU-Ländern wird Donald Trump von einer knappen Mehrheit der Befragten als «Feind Europas» wahrgenommen. Einzig polnische Befragte sahen in Trump weder Freund noch Feind.

Dafür hat das französische Institut Cluster17 zwischen dem 13. und 19. Januar stichprobenartig mehr als 1000 Personen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Dänemark und Polen befragt.

Gemäss der Umfrage, die am Freitag in der Geopolitik-Zeitschrift «Le Grand Continent» publiziert wurde, halten 51 Prozent der Befragten den US-Präsidenten für einen «Feind Europas», 8 Prozent für einen Freund.

Diese knappe Mehrheit zeigte sich auch in fast allen anderen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde. Einzige Ausnahme war Polen, wo nur 28 Prozent der Befragten einen «Feind Europas» in Trump sehen. Als besonders europafeindlich eingestellt wurde Trump von Befragten aus Dänemark wahrgenommen.

Der Studie zufolge würden 46 Prozent der Befragten eine Opposition der EU gegenüber der US-Regierung befürworten, 44 Prozent wünschten sich einen Kompromiss und 10 Prozent sprachen sich für eine Angleichung aus.

Eine Mehrheit der Befragten (73 Prozent) war der Meinung, dass die EU «nur noch auf sich selbst zählen und nicht mehr auf die Unterstützung der Vereinigten Staaten setzen» sollte. Dem widersprachen 22 Prozent.

Kommentare

User #4622 (nicht angemeldet)

Wann lernt es der Schreiberling entlich! Die EU ist NICHT Europa!

User #5532 (nicht angemeldet)

Seine Rede zeigt, dass Trump die Zusammenhänge nicht verstanden hat – oder sie bewusst verzerrt. Er erkennt nur eines: dass andere Staaten wissen, dass der Dollar nicht wertlos werden darf, weil das das amerikanische Finanzsystem destabilisieren würde. Daraus zieht er jedoch keine konstruktiven Schlüsse, sondern verknüpft wahllos Themen, um den Eindruck von Strategie zu erzeugen. Inhaltlich bleibt seine Rede leer. Keine neuen Ideen, keine Lösungen, nur Wiederholungen bekannter Parolen. Die enge Verbindung zwischen Trump und der MAGA-Bewegung wirkt inzwischen wie eine gegenseitige Geiselhaft: Er braucht sie zur Machtsicherung, sie brauchen ihn als Projektionsfigur. Während sie sich nach innen abschotten, richtet sich der Rest der Welt strategisch neu aus. Es entsteht schrittweise ein Amerika ohne die USA – wirtschaftlich, politisch und technologisch. Die MAGA.....checkt nicht, dass ihr Amerika nicht mehr vorhanden ist.

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