Die Krankenkasse Barmer empfiehlt anlässlich der beginnenden Sommerferien, ausreichend Masken, Schnelltests und Desinfektionsmittel in den Urlaub mitzunehmen.
Bunte FFP2-Masken in einem Geschäft in Berlin
Bunte FFP2-Masken in einem Geschäft in Berlin - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Krankenkasse: Reiseapotheke sollte sich an Urlaubsort anpassen.

In die Reiseapotheke gehörten zudem Medikamente für den eigenen Bedarf sowie Mittel gegen kleinere Beschwerden, teilte die Barmer am Freitag mit.

«Eine gut ausgestattete Reiseapotheke hat schon so manchen Urlaub gerettet», erklärte Heidi Günther von der Barmer. Besonders in Corona-Zeiten sollten Reisende zusätzlich an Hygieneartikel denken. Der Inhalt der Reiseapotheke sollte sich zugleich an Urlaubsziel und Reiseart anpassen.

Bei Reisen ins Ausland empfahl die Barmer, die Einreisebestimmungen und Corona-Richtlinien des jeweiligen Landes zu beachten. An einigen Urlaubsorten sei beispielsweise ein PCR-Test für den Aufenthalt erforderlich.

Zu den häufigsten leichten Beschwerden im Urlaub gehören den Angaben zufolge Sonnenbrand, Insektenstiche, Übelkeit und Erkältungssymptome. Daher gehörten ein Fieberthermometer, eine Pinzette sowie Sonnen- und Insektenschutzmittel zur Grundausstattung. Zusätzlich sei es sinnvoll, neben Schmerzmitteln Material zur Ersten Hilfe mitzunehmen. «Verbandsmaterialien wie Mullbinden und sterile Kompressen, Pflaster, Schere und Desinfektionsmittel können im Ernstfall Leben retten», erklärte Günther.

Chronisch Kranke sollten darauf achten, dauerhafte Medikamente in ausreichender Menge mitzunehmen. Als Faustregel gelte, die benötigte Menge plus etwa 50 Prozent mehr mitzunehmen.

In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben in dieser Woche die Sommerferien begonnen.

Mehr zum Thema:

Krankenkasse Coronavirus