Das Coronavirus hat die Welt im Griff. Bisher gibt es global mehr als 471'000 bestätigte Fälle. Über 21'000 sind laut BAG bisher an der Krankheit gestorben.
Coronavirus - USA
Donald Trump (l-r), Präsident der USA, und Anthony Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten in den USA, stehen neben Larry Kudlow, Wirtschaftsberater des Weissen Hauses, der während einer Pressekonferenz im Weissen Haus spricht. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Das neue Coronavirus hat sich bisher in mehr als 180 Länder oder Regionen ausgebreitet.
  • Insgesamt wurden mehr als 471'000 Menschen infiziert, über 21'000 Menschen sind gestorben.
  • Alle relevanten Informationen finden Sie im internationalen Liveticker.
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Hier gibt es die aktuellsten Corona-News!

23.02: Ein trauriger Rekord in den USA: Die Vereinigten Staaten haben jetzt über die weltweit meisten Fälle von Corona-Infizierten. Das zeigen Daten der renommierten Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. Mit insgesamt 82'404 Fällen haben die Vereinigten Staaten jetzt China «überholt». Die Fallzahl war in den USA in den letzten Tagen stark angestiegen.

Intensivstationen in der Metropole New York City gelangen bereits jetzt an ihre Grenzen. Während es zunächst an Coronavirus-Tests fehlte, wird inzwischen umfassend getestet. Das Land verzeichnet bisweilen 1178 Corona-Tote.

21.45 Die Zahl der Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Frankreich weiter stark gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden habe es 365 neue Fälle gegeben, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Donnerstag in Paris. Damit liege die Zahl nun bei 1696.

Coronavirus
Ein Covid-19-Patient wird aus dem Zivilkrankenhaus von Mulhouse (F) auf einer Trage transportiert. - dpa

Erstmals sei in Frankreich auch eine Jugendliche unter den Todesopfern. Die 16-jährige Covid-19-Patientin sei in der Region Paris gestorben, so Salomon.

21.38: Beim EU-Videogipfel hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte die vorher ausgehandelte gemeinsame Erklärung als unzureichend abgelehnt.

Conte fordere «wirklich innovative und angemessene Finanzinstrumente», um die Wirtschaftsfolgen der Corona-Krise zu bewältigen und das innert zehn Tagen. Das hiess es am Donnerstagabend aus italienischen Regierungskreisen. Die fünf Präsidenten der EU-Institutionen sollten in der Frist einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen.

Virus Outbreak Italy
Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte. - keystone

20.12: Deutschland will weitere schwer erkrankte Corona-Patienten aus Italien aufnehmen. Das Auswärtige Amt berichtete am Donnerstagabend auf Twitter von Zusagen aus verschiedenen Bundesländern zur Behandlung von 47 Intensivpatienten. Aussenminister Heiko Maas (SPD) schrieb dazu unter italienischer Flagge: «Wir stehen an der Seite unserer Freundinnen & Freunde.» Beteiligt sind unter anderem Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Hessen und Berlin.

18.44: Nach einem leichten Rückgang bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Italien sind die Zahlen wieder angestiegen. Insgesamt hatten sich bis Donnerstag nachweislich 80 539 Menschen infiziert, das sind 6153 mehr als am Vortag, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Toten stieg weiter stark: Bis Donnerstag waren es 8165, 662 mehr als am Vortag. In den letzten Tagen waren die Neuinfektionen etwas niedriger gewesen, so dass die Hoffnung gewachsen war, dass die strikten Ausgangsbeschränkungen Wirkung zeigten.

18.30: Die Ressourcen sind aufgrund des Coronavirus auch in News York knapp – nun muss das Gesundheitspersonal dort auf unkonventionelle Schutzkleidung zurückgreifen.

Coronavirus
Im Mount Sinai Hospital in New York City trägt das Gesundheitspersonal improvisierte Schutzkleidung aus Müllsäcken. - Facebook

Ein Bild, das auf Facebook gepostet wurde, zeigt drei Pflegerinnen, die Müllsäcke wie Schutzanzüge tragen. Laut der «Daily Mail» wurde das Foto im Mount Sinai Hospital in New York City aufgenommen.

17.25: Die Coronavirus-Krise spitzt sich auch in Portugal zu. Die Zahl der Todesopfer kletterte am Donnerstag um 17 auf insgesamt 60, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten. Das ist ein Anstieg von fast 40 Prozent in nur 24 Stunden. Die Zahl der Bürger, die sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten haben, stieg unterdessen um 18 Prozent auf mehr als 3500.

16.43: Eine junge Mutter ist in ihrem Zuhause in London mutmasslich am Coronavirus gestorben, nachdem ihr per Telefon erklärt wurde, sie habe keine Priorität. Dies berichtet die «Daily Mail». Kayla Williams’ Mann rief bei der Notrufnummer 999 an, weil sie Fieber, Husten und starke Schmerzen in Bauch und Brust hatte und erbrach. Daraufhin kam eine Sanitäterin vorbei, die einige Tests durchführte und dem Paar erklärte, dass das Spital die dreifache Mutter nicht annehmen würde und sie sich Zuhause um sich selbst kümmern solle. Nur ein Tag später verstarb die dreifache Mutter.

16.33: Tschechien stellt Italien und Spanien jeweils 10 000 Schutzanzüge für medizinisches Personal bereit. «Wir können uns das erlauben – und diese Länder brauchen sie dringend», sagte Innenminister Jan Hamacek am Donnerstag in Prag. Den Vorschlag, aus Solidarität ein Team aus Armeeärzten in das schwer vom Coronavirus betroffene Italien zu entsenden, schmetterte Verteidigungsminister Lubomir Metnar ab. Der Ex-Polizist sagte: «Sie können nicht nach Italien fahren. Sie werden zu Hause gebraucht.»

Schutzanzug
Eine Puppe trägt einen Schutzanzug aus dem Material Tyvek. Szene im Werk von DuPont in Luxemburg. Foto: Oliver Dietze/dpa - dpa-infocom GmbH

16.00: Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände aus dem Elsass, die aus ihrer Sicht bald auch in Deutschland drohen könnten. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Strassburg weiter mit Corona-Patienten, auch wenn sie selbst infiziert sind.

Über 80-Jährige werden nicht länger beatmet. Stattdessen erfolge «Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln», schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.

15.19: Gläubige in Aachen (D) dürfen im Kampf gegen das Coronavirus auf Hilfe von ganz oben hoffen. Aus aktuellem Anlass stellt der Dom nämlich die Reliquien der wenig bekannten Sankt Corona aus.

Die heilige Corona oder auch Stephana soll eine frühchristliche Märtyrin gewesen sein. Gemäss der Leiterin der Kathedralen-Schatzkammer ist sie die Schutzheilige des Widerstands gegen Epidemien sowie der Holzfäller. Die aufwändig verzierte Reliquie wiegt fast 100 Kilogramm und wurde im Jahre 997 von König Otto III. nach Aachen gebracht

Heilige Corona
Luke Jonathan Koeppe, Student der Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft, reinigt und konserviert den Schrein der Heiligen Corona in Aachen. - dpa

15.14: In Italien ist ein über Hundertjähriger nach einer Coronavirus-Infektion geheilt aus dem Spital entlassen worden. Der 1919 geborene Mann sei am Mittwochabend aus dem Spital von Rimini entlassen worden, sagte die Vize-Bürgermeisterin der Stadt, Gloria Lisi, am Donnerstag.

«In der jetzigen Zeit ist es immer gut, ein bisschen Hoffnung zu geben», fügte sie hinzu. Italien ist mit mehr als 7500 Todesfällen aufgrund der Coronavirus-Pandemie das in Europa am härtesten getroffene Land. Die Sterblichkeitsrate ist unter über 80-Jährigen besonders hoch. Insgesamt gibt es in dem Land fast 75'000 Infektionsfälle.

14.29: Die Konfliktparteien im Jemen haben einem Aufruf zu einer Waffenruhe zugestimmt, um die Zivilbevölkerung vor der Corona-Pandemie zu schützen. Die jemenitische Regierung, die Huthi-Rebellen und Saudi-Arabien begrüssten am Donnerstag einen entsprechenden Aufruf von Uno-Generalsekretär António Guterres.

Der Jemen nach fünf Jahren Krieg
Menschen untersuchen die Trümmer eines Gefangenenlagers in Dhamar, Jemen. - dpa

14.02: In Südafrika droht einem Touristen eine Anklage wegen versuchten Mordes, weil er trotz Covid-19-Infektion vom Krüger-Nationalpark aus weitergereist ist. «Diese Person wird wegen versuchten Mordes angeklagt werden», sagte Polizeisprecher Vishnu Naidoo am Donnerstag der Nachrichtenagentur DPA.

Der Mann befinde sich nun in Quarantäne. Angaben zur Nationalität wollte der Sprecher nicht machen.

13.43: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind infolge der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA sprunghaft angestiegen. Ihre Zahl hat sich von 282'000 in der Vorwoche auf nunmehr rund 3,3 Millionen verzehnfacht, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Die Coronavirus-Krise könnte nach Ansicht des US-Währungshüters James Bullard kurzfristig fast 50 Millionen Amerikaner ihren Job kosten. Dies seien insbesondere Arbeitsplätze mit Publikumsverkehr – also Tätigkeiten, bei denen es zum Kontakt mit der Öffentlichkeit komme, sagte der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis. Bislang boomte der US-Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,5 Prozent, was praktisch Vollbeschäftigung entspricht.

13.32: Im Vatikan sorgen Berichte über einen Coronafall im Umfeld des Papstes für Aufregung. Mehrere italienische Medien schrieben am Donnerstag, in der Residenz von Papst Franziskus, in der Casa Santa Marta, sei ein Geistlicher positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden sei. Der Vatikan bestätigte die Berichte auf Anfrage zunächst nicht.

Schon Anfang März hatte es die Pressestelle des Kirchenstaates abgelehnt, Berichte über einen angeblichen Virus-Test des 83-jährigen Kirchenoberhaupts genauer zu kommentieren. Dass sich der Vatikan in der Frage von Corona-Tests bisher restriktiver verhielt als viele Politiker und Königshäuser, sorgte bei Vatikan-Berichterstattern für Unmut.

13.25: Ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug ist am Donnerstagvormittag in Strassburg mit Corona-Patienten an Bord nach Westfrankreich gestartet. Der Sonderzug bringt 20 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 aus Ostfrankreich in die westfranzösische Region Pays de la Loire.

In dem TGV würden jeweils vier Patienten in einem Waggon mit medizinischem Personal transportiert, hiess es aus dem Gesundheitsministerium. Durch diese Massnahme sollen die Intensivstationen vor allem in Haut-Rhin sowie dem angrenzenden Département Bas-Rhin entlastet werden.

Coronavirus - Frankreich
Medizinisches Personal bringt einen mit Covid-19 infizierten Patienten auf einem Bahnsteig von einem Krankenwagen in einen Hochgeschwindigkeitszug, der zu einer Intensivstation umgebaut wurde, um mehr Patienten versorgen zu können. - dpa

Die gesamte französische Region Grand Est ist einer der Coronavirus-Brennpunkte in Frankreich. Nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde waren bis Mittwoch 3068 Menschen mit einer Sars-CoV-2-Infektion in Spitälern untergebracht. Fast 651 davon sind Patienten auf Intensivstationen. Seit Beginn der Pandemie wurden in der gesamten Region mehr als 500 Todesfälle verzeichnet.

12.55: Grossbritanniens staatlicher Gesundheitsdienst NHS beklagt eine zunehmende Überlastung der Londoner Spitäler wegen der Coronavirus-Pandemie. Die Kliniken der britischen Hauptstadt seien mit einem «ständigen Tsunami» schwer erkrankter Corona-Patienten konfrontiert.

12.50: Die AfD will die wegen der Ausbreitung des Coronavirus fehlenden Landarbeiter aus Osteuropa durch Schüler und Studenten ersetzen. «Schüler ab der 10. Klasse und Studenten sind bestens geeignet, um in der Landwirtschaft auszuhelfen», sagte der bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming, am Donnerstag. Schliesslich habe man damit in Deutschland in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

AfD-Fraktion - Coronavirus
Götz Frömming (AfD) spricht während einer Sitzung des Bundestages. - dpa

Auch aus pädagogischer Sicht wäre die «Abordnung» der Schüler unter Begleitung ihrer Lehrer zum Arbeitseinsatz auf dem Acker sinnvoll, sagte Frömming, der von Beruf selbst Lehrer ist. Denn durch die Schliesung von Schulen und anderen Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit «fällt vielen jungen Menschen zu Hause sprichwörtlich die Decke auf den Kopf».

Die Arbeit an der frischen Luft – bei der die Infektionsgefahr bei Einhaltung des Mindestabstandes sehr gering wäre – könnte da eine «willkommene Abwechslung» bieten. Ob es für die Feldarbeit eine Bezahlung geben sollte, müssten die Schulen dann individuell aushandeln, erklärte ein AfD-Sprecher.

12.23: Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in Spanien ist nach offiziellen Angaben auf mehr als 4000 gestiegen.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien 655 weitere Menschen an der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das spanische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Damit stieg die Zahl der Todesfälle auf knapp 4090.

Coronavirus - Spanien
Ein Fussgänger geht durch die leere Innenstadt während der aufgrund des Coronavirus verhängten Ausgangssperre. - dpa

Die Zahl der Infektionen stieg von Mittwoch auf Donnerstag um 19 Prozent auf 56'188 Fälle. Damit verzeichnete das Land einen schwächeren Anstieg als am Vortag, als er 27 Prozent betragen hatte.

12.18: Angesichts der Coronavirus-Krise ist die Nachfrage nach Mineralwasser in Deutschland stark gestiegen. «Der Mineralwasser-Absatz der vergangenen zwei März-Wochen ist vergleichbar mit dem heisser Sommermonate», sagte der Vorsitzende des Verbandes Deutsche Mineralbrunnen (VDM), Karl Tack, am Donnerstag in Bonn.

Aufgrund der Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 kauften die Verbraucher grosse Mengen Wasser auf Vorrat. Dennoch sei die Versorgung gesichert: «Bei der Versorgung mit Mineralwasser gibt es von Seiten der Mineralbrunnen keine Engpässe», machte Tack deutlich. Der VDM vertritt die rund 200 Mineralbrunnen in der Bundesrepublik.

11.41: Inmitten der Corona-Krise ist Rumäniens Gesundheitsminister Victor Costache am Donnerstag zurückgetreten. Dafür habe Costache «persönliche und berufliche Gründe» angegeben, sagte Ministerpräsident Ludovic Orban. Rumänische Medien berichteten unter Berufung auf ungenannte Regierungsquellen, dass Costache zum Rücktritt gedrängt worden sei, weil er einen als unrealistisch kritisierten Plan für Massentests auf Corona-Infektion angekündigt habe.

Coronavirus - Rumäniens Gesundheitsminister zurückgetreten
Victor Costache (M), bisheriger Gesundheitsminister von Rumänien, spricht mit Mitarbeitern in Schutzanzügen. - dpa

11.26: Kuriose Szenen in einem Supermarkt in Deutschland: Weil eine Kundin nur eine Packung Toilettenpapier kaufen durfte, setzte sie sich aus Protest auf das Kassenband. Die Polizei musste die 54-Jährige schliesslich in Handschellen abführen.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Frau nicht beruhigen. Als sie ihr Handschellen anlegten, wehrte sie sich heftig. «Sie brüllte, liess sich zu Boden fallen, sperrte sich gegen die Massnahme und musste schliesslich zum Streifenwagen getragen werden», so die Polizei.

Als sie aus dem Gewahrsam entlassen wurde, hatte sie immer noch kein Toilettenpapier: «Zu einem Kaufvorgang ist es in Folge der Randale nicht gekommen.»

11.07: China hat am Donnerstag erneut keine weitere Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus auf seinem Staatsgebiet, dafür aber Dutzende Infektionen bei aus dem Ausland eingereisten Menschen gemeldet. Es seien 67 weitere «importierte» Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Peking mit.

Coronavirus - Wuhan
Ein medizinischer Mitarbeiter der Universität Qingdao überprüft die Gesichtsmaske und den Augenschutz. - dpa

10.43: In Deutschland sind bislang mehr als 37'900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10'400 Fällen sowie Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils mehr als 7200 Fällen. Gerechnet auf 100'000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 78,8 die meisten Infektionen. Mindestens 215 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

10.40: Weit über eine halbe Million Briten haben sich bereits als freiwillige Helfer des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS im Kampf gegen die Corona-Pandemie gemeldet. Es sei «fantastisch», dass bereits 560 000 Menschen ihre Unterstützung angeboten hätten, twitterte Gesundheitsminister Matt Hancock am Donnerstag in London.

Coronavirus - Grossbritannien
Boris Johnson, Premierminister von Grossbritannien, spricht während einer Medienkonferenz zur Coronavirus-Lage in der Downing Street 10. - dpa

Der NHS wurde nach Ansicht von Kritikern in den vergangenen Jahren kaputtgespart; er gilt als chronisch überlastet und marode. Die Freiwilligen sollen Menschen in längerer Isolation helfen und ihnen Essen und Medikamente liefern oder sie zu Terminen fahren.

10.18: Die Lebensretter aus dem Fernsehen tun in Corona-Zeiten auch im echten Leben etwas Gutes. Zwar sind die Dreharbeiten für TV-Serien wie «Grey's Anatomy», «Pose» oder «Seattle Firefighters – Die jungen Helden» eingestellt, doch die Macher mehrerer Produktionen sind noch einmal aktiv geworden und haben lebenswichtige Requisiten eingesammelt.

Bei steigender Zahl von Covid-19-Erkrankungen in den USA und Knappheit von Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzkleidung helfen Krankenhausserien mit eigenen Utensilien aus, die sonst bei Dreharbeiten zum Einsatz kämen.

10.01: Der deutsche Technologiekonzern Bosch hat einen Corona-Test entwickelt, der in 2,5 Stunden Ergebnisse liefern soll. Dies berichtet die «Stuttgarter Zeitung». Bereits im April soll der neuartige Test zur Verfügung stehen.

Der Test kann direkt am Behandlungsort durchgeführt werden; dadurch entfallen Transportwege, was wertvolle Zeit einspare. Aktuell dauert es ein bis zwei Tage, bis Testergebnisse vorliegen. Auch die Notwendigkeit eines zweiten Tests erübrige sich, wodurch Ärzte und Labors weiter Zeit einsparen.

Bosch
Autos fahren unter dem Logo der Robert Bosch GmbH auf der Autobahn in Stuttgart. - dpa

Der neue Test von Bosch erziele eine Genauigkeit von über 95 Prozent, wie der Konzern berichtet. Die Qualitätsstandards der WHO würden eingehalten.

09.49: Kurz vor einem Video-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte (G20) zur Corona-Krise wird die Forderung nach Aufhebung von Sanktionen lauter. Russland, China, Syrien, Iran, Nordkorea, Venezuela, Nicaragua und Kuba dringen in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres darauf, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag meldete. Diese Strafmassnahmen untergrüben den Kampf gegen das Coronavirus, heisst es darin. Vor allem die Beschaffung von medizinischer Ausrüstung und Medikamenten sei deshalb schwierig.

Guterres solle sich dafür einsetzen, dass Sanktionen sofort und vollständig aufgehoben werden, schrieben die Länder demnach in dem gemeinsamen Brief. Der UN-Generalsekretär hatte zuvor angesichts der Pandemie einen weltweiten Stopp aller Kampfhandlungen gefordert. Strafmassnahmen haben zum Beispiel die USA und Europa verhängt.

09.19: Ein Haarschnitt in maximal 30 Minuten – gegen diese Vorgabe der australischen Regierung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat sich die Friseurbranche gewehrt. Nach einem Sturm der Entrüstung kündigte Premierminister Scott Morrison am Donnerstag an, dass das erst am Dienstag verhängte Zeitlimit mit sofortiger Wirkung gekippt werde. Friseure müssten aber dennoch neue Regeln einhalten, etwa nur einen Kunden je vier Quadratmeter Ladenfläche zuzulassen

09.14: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus fährt wegen der gedrosselten Flugzeugproduktion in der Coronavirus-Krise auch die Fertigung neuer Tragflächen zurück.

Airbus Bremen
Ein Ampelmännchen steht vor dem Airbus-Gebäude in Bremen auf rot. - dpa

In den Flügelwerken in Grossbritannien und Deutschland werde die Produktion aufgrund des geringeren Bedarfs für die nächsten drei Wochen angepasst, teilte der Boeing-Konkurrent am Donnerstag in Toulouse mit. In Bremen verkürzt der Konzern daher die Arbeitswoche. An den britischen Standorten Filton und Broughton werden die Osterferien verlängert.

08.23: Die aktuelle Corona-Krise hat die Konsumentenstimmung in Deutschland auf den niedrigsten Wert seit der Finanzkrise einbrechen lassen. In seinem monatlich ermittelten Konsumklimaindex prognostiziert der Nürnberger Marktforscher GfK für April einen Rückgang um 5,6 Punkte auf 2,7 Zähler.

Nur im Mai 2009 auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise lag der Index mit 2,6 Punkten niedriger. «Ein so starker Rückgang ist seit Beginn der Erstellung des Konsumbarometers 1994 beispiellos», sagte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl.

07.34: Sympathische Geste von Neuseelands Premierministerin: Jacinda Ardern stellte sich der Bevölkerung live auf Facebook für Fragen zum Coronavirus zur Verfügung, kurz nachdem sie Ihr Kind ins Bett gebracht hatte. Das tat sie in gemütlichster Kleidung von der eigenen Couch aus.

Darin bat sie die Neuseeländer in Selbst-Isolation zu bleiben. Zudem erklärte sie, dass die Zahl der Infizierten auch in ihrem Land steigen werde. Davon solle sich die Bevölkerung aber nicht entmutigen lassen.

07.19: Russland setzt von diesem Freitag an fast alle Flugverbindungen ins Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Das wies die Regierung in Moskau der Staatsagentur Tass zufolge am Donnerstag an. Davon ausgenommen seien Flüge, mit denen im Ausland festsitzende Russen in ihre Heimat zurückgeholt werden sollen. Nicht betroffen von der Regelung sind Inlandsflüge.

06.26: Die Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte kommen am Donnerstag zu einem Video-Sondergipfel zur Corona-Krise zusammen. Bei dem virtuellen Treffen der G20 unter Leitung des saudischen Königs Salman soll es um gemeinsame Schritte zur Eindämmung der Pandemie und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen gehen.

Für den Sondergipfel hatten sich unter anderen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Chinas Präsident Xi Jinping stark gemacht. Ziel müsse es sein, unter Einbeziehung der Weltgesundheitsorganisation an der Behandlung von Covid-19 und einem Impfstoff zu arbeiten, hiess es diese Woche nach einem Gespräch der beiden aus Paris. Ausserdem brauche es einen Plan, um die Weltwirtschaft mit fiskalischen und monetären Massnahmen zu stabilisieren.

Putin und Trump
Auch Russland und die USA gehören zu den G20-Staaten. (Archivbild) - dpa

UN-Generalsekretär António Guterres fordert von den G20-Ländern Zugeständnisse an die Entwicklungsländer und einen gewaltigen internationalen Konjunkturplan. Ein «Plan wie zu Kriegszeiten» müsse den Volkswirtschaften «massive Ressourcen zuführen und einen zweistelligen Prozentsatz des Bruttoweltprodukts erreichen».

Die Erwartungen an die G20 sind also hoch. Das liegt auch daran, dass die Gruppe in Krisenzeiten entstanden ist und bei der Bewältigung globaler Finanz- und Wirtschaftsprobleme beachtliche Erfolge erzielt hat. Gegründet wurde díe Gruppe 1999 mitten in der Finanzkrise in Asien – zunächst aber nur auf Ebene der Finanzminister.

05.22: Das kanadische Parlament hat ein Nothilfepaket im Volumen von umgerechnet rund 70 Milliarden Franken gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise verabschiedet. Der Senat in Ottawa stimmte den Massnahmen am Mittwoch (Ortszeit) zu, nachdem es zuvor bereits vom Unterhaus gebilligt worden war.

Amoklauf - Kanada
Kanadas Premierminister Justin Trudeau (Archivbild). - dpa

Vorgesehen sind unter anderem direkte Staatshilfen für Unternehmen und Familien im Volumen von rund 40 Milliarden Franken. Arbeitnehmer, die wegen der Krise kein Einkommen haben, sollen über vier Monate hinweg mit 2000 kanadischen Dollar im Monat (zirka 1500 Franken) unterstützt werden.

Wegen der Krise haben bereits fast eine Million Beschäftigte in Kanada ihre Jobs verloren. Premierminister Justin Trudeau kündigte unterdessen weitere Nothilfemassnahmen an.

05.00: Der US-Senat hat wegen der Coronavirus-Pandemie ein massives Konjunkturpaket beschlossen, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen. Das von Republikanern, Demokraten und der Regierung ausgehandelte Gesetzespaket wurde in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Nun muss noch das Repräsentantenhauses zustimmen, was im Lauf der Woche passieren sollte. Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Gesetzespaket dann umgehend mit seiner Unterschrift in Kraft zu setzen.

04.49: Die Zahl der erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist wieder leicht gestiegen. Am Mittwoch sei bei 104 Menschen der Sars-CoV-2-Erreger nachgewiesen worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit.

Erneut wurden zahlreiche Fälle bei ankommenden Personen aus dem Ausland festgestellt. Die Gesamtzahl der gemeldeten Ansteckungsfälle stieg auf 9241. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, kletterte um fünf auf 131.

Virus Outbreak Role Reversal
Am grössten Flughafen in Südkorea wurden Test-Einrichtungen für ankommende Reisende eingerichtet. - keystone

Die Behörden warnten zuletzt von einem wachsenden Risiko durch «importierte» Infektionen. Nach 34 Fällen am Vortag wurden den Angaben zufolge am Mittwoch 30 Infektionen unter ankommenden Passagieren am Flughafen erfasst.

Am Internationalen Flughafen Incheon würden 16 sogenannte Walk-thru-Teststationen eingerichtet, sagte Yoon Tae Ho von der Zentrale für das Katastrophen-Management.

An diesen Einrichtungen, die Telefonzellen gleichen, können sich die Menschen ähnlich wie an den im Land verbreiteten Drive-thru-Zentralen im Schnellverfahren auf das Virus testen lassen.

04.15: An der asiatischen Leitbörse in Tokio sind die Kurse im Vormittagshandel am Donnerstag deutlich gefallen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte rutschte um 743,34 Punkte oder 3,8 Prozent auf den Zwischenstand von 18 803,29 ab. Das Börsenbarometer hatte an den vorangegangenen drei Tagen deutlich im Plus gelegen.

An der Aktienbörse in Seoul stagnierten die Kurse nach den jüngsten Gewinnsprüngen. Der Leitindex Kospi lag bis 11.30 Uhr (Ortszeit) bei 1702,99, um 0,1 Prozent tiefer als am Vortag.

03.54: In den USA hat die Zahl der durch das Coronavirus ums Leben gekommenen Menschen am Mittwoch die Marke von 1000 überschritten. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Demnach starben mittlerweile sogar mehr als 1030 Menschen an Covid-19. Mehr als 68 500 Infizierte wurden bestätigt.

Fahrradfahrer in New York
Fahrradfahrer in New York - AFP

Nur China und Italien haben bislang mehr Infizierte registriert. New York ist die US-Stadt mit den meisten Opfern - hier wurden allein 280 Tote gezählt. Für das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum gelten weitreichende Ausgangssperren. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen.

03.15: Die Grabeskirche in Jerusalem, eine der heiligsten Stätten des Christentums, ist wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen worden. Die Schliessung der jährlich von Millionen von Pilgern besuchten Basilika in der Altstadt erfolgte am Mittwoch.

Der Wächter des Schlüssels zur  Grabeskirche schliesst das Gotteshaus
Der Wächter des Schlüssels zur Grabeskirche schliesst das Gotteshaus - AFP

03.00: Zwei der drei grossen internationalen Flughäfen von Paris werden wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend geschlossen. Wie Behörden und Betreiber am Mittwoch mitteilen, machen die Airports Orly und Beauvais-Tillé dicht. Geöffnet bleibt aber der Flughafen Charles de Gaulle, der grösste Airport der französischen Hauptstadt.

02.27: In dem von der Coronavirus-Krise besonders schwer betroffenen Spanien müssen die knapp 47 Millionen Bürger nun sogar bis zum 11. April weitgehend zu Hause bleiben. Das Parlament in Madrid billigte am frühen Donnerstagmorgen einen Antrag der linken Regierung.

Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach in seiner Rede von einem Albtraum, der aber «bald vorbei sein» werde. Dafür tue seine Regierung alles. Die Verlängerung des Alarmzustands wurde nach einer elfstündigen Marathonsitzung gegen zwei Uhr morgens ohne Gegenstimmen angenommen.

Madrid
Das Parlament in Madrid. - sda - KEYSTONE/AP/Mariscal

Die Behörden hoffen, dass der Krisenhöhepunkt dank der strengen Massnahmen schon diese Woche erreicht wird. Ungeachtet aller Massnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus überholte Spanien am Mittwoch China jedoch bei der Zahl der Todesfälle.

Es wurden bereits mehr als 3400 Todesopfer gezählt. Nach Italien ist Spanien das am stärksten betroffene Land Europas. Die Zahl der Menschen, die sich in Spanien mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert haben, stieg am Mittwoch auf knapp 48'000 - fast 8000 mehr als noch am Dienstag.

02.00: In der russischen Hauptstadt Moskau müssen von diesem Donnerstag an fast 1,9 Millionen ältere und kranke Menschen wegen des hochansteckenden Coronavirus zu Hause bleiben. Die Ausgangssperre gilt nach Angaben der Stadtverwaltung für gut drei Wochen.

Davon betroffen sind Einwohner der Millionenmetropole, die älter als 65 Jahre oder chronisch krank sind. «In Geschäfte oder die Apotheke sollte man nur gehen, wenn es nötig ist», sagte Bürgermeister Sergej Sobjanin. Erlaubt ist dies aber nur mit Atemschutzmaske.

Putin Moskau
In Moskau müssen künftig alle Personen über 65 Jahren zu Hause bleiben. - dpa

Die Betroffenen erhalten demnach insgesamt 4000 Rubel (etwa 46 Euro), wenn sie sich an die Auflagen halten. Die Stadt richtete eine Hotline für einen Lieferdienst ein, wenn Medikamente, Lebensmittel oder Hilfe benötigt werden. Die Ausgangssperre betrifft auch viele Ältere, die noch arbeiten gehen, weil die Rente zu niedrig ist. Erlaubt sind nur Tätigkeiten, wenn sie etwa für Behörden wichtig sind.

Russland hat nach offizieller Darstellung vergleichsweise wenige Corona-Fälle. Am Mittwoch waren offiziell 658 Infektionen im flächenmässig grössten Land der Erde bekannt - 410 davon in Moskau.

01.36: In China ist die Zahl «importierten Fälle» mit dem Coronavirus erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 67 weitere Erkrankungen bei Menschen nachgewiesen, die nach China eingereist sind.

Coroanavirus
China meldet erneut ahlreiche Neuerkranken mit dem Coronavirus von Rückkehrern aus dem Ausland. - sda - KEYSTONE/EPA/MINISTRY OF NATIONAL DEFENSE / HANDOUT

Insgesamt zählt China damit bereits 541 solcher Fälle. Wie aus den offiziellen Zahlen hervorging, gab es jedoch erneut keine lokalen Erkrankungen. In der zentralchinesischen Provinz Hubei, von wo das Virus Sars-CoV-2 sich ab Ende 2019 weltweit auszubreiten begann, starben weitere sechs Menschen.

Nach offiziellen Angaben sind bislang 3287 Menschen in China dem Virus zum Opfer gefallen. Insgesamt wurden auf dem chinesischen Festland 81 285 Infizierte registriert, von denen sich bislang mehr als 74 000 wieder erholt haben.

01.03: Das neuartige Coronavirus könnte nach Ansicht eines führenden US-Experten zu einem jährlich wiederkehrenden Problem ähnlich der normalen Grippe werden. Es sei bedenklich, dass die Zahl der bekannten Infektionen derzeit in der südlichen Hemisphäre ansteige, wo es langsam kälter werde, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, am Mittwochabend (Ortszeit) im Weissen Haus. Es sei daher vorstellbar, dass das Virus sich dort verbreite und dann im nächsten Winter wieder von dort ausgehend in die nördliche Halbkugel komme.

Anthony Fauci
Anthony Fauci spricht im weissen Haus mit Journalisten. - Keystone

«Wir müssen vorbereitet sein», forderte Fauci. Aus diesem Grund sei es nun unverzichtbar, mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffs zu arbeiten und klinische Versuche durchzuführen, um wirksame Medikamente zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen zu finden, erklärte Fauci. Es reiche nicht aus, das Virus Sars-CoV-2 nur jetzt zu bekämpfen. «Wir müssen wirklich auf einen nächsten Zyklus vorbereitet sein», sagte er. Die gegenwärtigen Bemühungen in den USA machten aber gute Fortschritte, sagte Fauci.

In den USA gab es bis Mittwochabend rund 65 000 bekannte Infektionen und mehr als 900 Todesfälle infolge von Covid-19-Erkrankungen.

22.50: Angesichts ansteigender Totenzahlen in der Corona-Krise hat die Millionenmetropole New York eine provisorische Leichenhalle errichtet. Die weissen Zelte wurden ausserhalb des Bellevue Krankenhauses in Manhattan aufgebaut, wie Fotos zeigten und lokale Medien übereinstimmend am Mittwoch berichteten.

Die Internetseite «Politico» berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen im Heimatschutzministerium, dass erwartet würde, dass die Leichenschauhäuser in der Ostküstenstadt nächste Woche an ihre Kapazitätsgrenze stossen.

22.33: Die NHL verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie wichtige Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit. Wie die beste Eishockey-Liga der Welt am Mittwoch mitteilte, sind davon die Talentsichtung, die Talentauswahl (der sogenannte Draft) und die Vergabe der NHL Awards betroffen.

Senators Ducks Hockey
Auch die NHL verschiebt wegen des Coronavirus wichtige Termine. - keystone

Alle drei Termine waren für Juni geplant. Die Liga begründete die Entscheidung mit der Unsicherheit durch die Pandemie. Die NHL-Saison ist derzeit unterbrochen und wird frühestens Mitte Mai fortgesetzt.

22.17: Von einer notwendigen Massnahme zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen spricht die Regierung, vor einer drohenden «Bespitzelung der Bürger» warnt die Opposition.

In einem ausserordentlichen Schnellverfahren hat das slowakische Parlament am Mittwoch mit 91 Ja- gegen 43 Nein-Stimmen einer Gesetzesnovelle zugestimmt, die dem Staat den Zugriff auf ansonsten geschützte Handydaten der Bürger erlaubt.

Slowakei
Die neue Regierung in Slowakei hat ein umstrittenes Überwachungsgesetz gebilligt. - keystone

Damit darf die staatliche Gesundheitsbehörde künftig anhand der Mobiltelefon-Lokalisierungsdaten verfolgen, wo sich mit dem neuartigen Coronavirus Infizierte bewegen und mit wem sie sich treffen.

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