Aufgemalter Zebrastreifen darf nicht bleiben

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    Deutschland,

    Unbekannte hatten in der Nacht zum 1. Mai im rheinland-pfälzischen Bonerath einen Zebrastreifen auf die Strasse gepinselt. Der muss wieder verschwinden.

    Der selbst gemalte Fussgängerüberweg in Bonerath. Foto: Bernd Barthen/Polizeiinspektion Hermeskeil/dpa
    Der selbst gemalte Fussgängerüberweg in Bonerath. Foto: Bernd Barthen/Polizeiinspektion Hermeskeil/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein aufgemalter Zebrastreifen vor einer Bushaltestelle in Bonerath nahe Trier darf da nicht bleiben.

    «Die Idee war ja nicht schlecht», sagte Ortsbürgermeisterin Gabriele Terres am Montag in Bonerath. Aber der aufgebrachte Fussgängerüberweg sei nicht konform - weder von der Breite her noch bei der Beschilderung.

    Zudem berge der nicht offizielle Streifen die Gefahr, dass sich Fussgänger darauf verlassen könnten, während Autofahrer sich nicht daran halten müssten.

    In der Nacht zum 1. Mai hatten Unbekannte den Zebrastreifen mit nicht abwaschbarer weisser Farbe auf die Strasse gemalt. Die Stelle sei als Unfallschwerpunkt nicht bekannt, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt. Bonerath ist eine kleine Gemeinde mit rund 260 Einwohnern im westlichen Rheinland-Pfalz. Da die Farbe nicht abwaschbar sei, müsse man mit dem Landesbetrieb Mobilität klären, wie die weisse Farbe entfernt werden könnte. «Eine einfache Lösung könnte schwarze Strassenfarbe sein», vermutete Terres. Die Polizei ermittelt wegen «Sachbeschädigung».

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