Attentäter von Magdeburg zu Lebenslänglich verurteilt
Der Mann, der im Dezember 2024 mit seinem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast ist, wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Das Wichtigste in Kürze
- Im Dezember 2024 kam es auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg zu einem Anschlag.
- Ein 51-jähriger Arzt raste mit einem Auto in eine Menschenmenge und tötete sechs Personen.
- Nun wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.
Am 20. Dezember 2024 passierte im ostdeutschen Magdeburg das Unvorstellbare.
Ein Mann raste mit seinem Auto in einen gut besuchten Weihnachtsmarkt. Sechs Menschen, darunter auch ein Kind, verloren ihr Leben. 300 wurden verletzt.
Die Tat war offenbar von langer Hand geplant worden. Im Tatfahrzeug wurde zudem das Testament des Attentäters gefunden.
Am 10. November 2025 begann der Prozess gegen den mittlerweile 51-jährigen Arzt. 109 Zeugen und acht Sachverständige haben ausgesagt.
«Der Angeklagte bleibt eine Gefahr für die Allgemeinheit»
Nun wurde das Urteil bekanntgegeben: Der Attentäter von Magdeburg muss lebenslang im Gefängnis bleiben. Zudem wurde eine Sicherheitsverwahrung verhängt.
Denn, so der vom Gericht eingesetzte psychiatrische Sachverständige: «Der Angeklagte bleibt eine Gefahr für die Allgemeinheit.»

Er warnte davor, dass mit weiteren Straftaten des Attentäters von Magdeburg zu rechnen sei. Etwa mit Geiselnahmen im Gefängnis.
Der Angeklagte sei schuldfähig, resümierte der Gutachter weiter. Demnach sei er für seine Tat zur Verantwortung zu ziehen.
















