Appell an Helfer: nicht mehr ins Katastrophengebiet reisen

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    Deutschland,

    Die Hilfsbereitschaft für die Opfer der Flutkatastrophe ist so gross, dass Rheinland-Pfalz dazu aufruft, betroffenen Gebieten fern zu bleiben. Die Zufahrtsstrassen seien überlastet.

    Die Bahnstrecke im Ortsteil Walporzheim ist unterspült. In den vom Unwetter betroffenen Gebieten halten die Aufräumungsarbeiten an. Foto: Thomas Frey/dpa
    Die Bahnstrecke im Ortsteil Walporzheim ist unterspült. In den vom Unwetter betroffenen Gebieten halten die Aufräumungsarbeiten an. Foto: Thomas Frey/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Polizeipräsidium Koblenz und der Krisenstab appellieren an Helferinnen und Helfer, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen.

    «Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfer, die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstrassen zum Ahrtal, sowie der Strassen im Katastrophengebiet selbst», hiess es in einer Pressemitteilung vom Samstag. Insbesondere die Bundesstrasse 257 aus Richtung Kreuz Meckenheim sei völlig überlastet.

    Grosse Baumaschinen, die beispielsweise zum Strassen- und Brückenbau, sowie zum Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung im Katastrophengebiet benötigt werden, können den Angaben zufolge ihren Einsatzort nicht erreichen und stehen im Stau. Ebenfalls kämen die Fahrzeuge, die zum Abtransport von Müll und Bauschutt eingesetzt werden sollten, sowie Einsatz- und Rettungsfahrzeuge nicht durch. Der Shuttlebusbetrieb nähe Haribo sei komplett eingestellt worden. Andere Shuttlebusse stehen laut Polizei im Stau. Es seien bereits mehrere Tausend Helferinnen und Helfer in die Gebiete gebracht.

    «Bitte reisen Sie nicht mehr ins Katastrophengebiet an», teilte die Polizei mit. Die Hilfe werde ganz sicher noch über einen langen Zeitraum benötigt und werde bestimmt auch noch an anderen Tagen und an anderer Stelle dankend angenommen.

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