Lawrow: Europa will Friedensversuche vereiteln
Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hat den europäischen Staaten Kriegstreiberei vorgeworfen. Die europäischen Länder täten alles, um die Aussicht auf Friedensverhandlungen zur Ukraine zu vereiteln, sagte Lawrow bei seinem Auftritt vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. «Da man in Europa die Vergeblichkeit seiner Bemühungen erkennt, tut man alles, um eine friedliche Lösung zu verhindern und die Aussichten auf Verhandlungen zu vereiteln, an denen viele interessiert sind, darunter auch die Regierung von (US-Präsident Donald) Trump.»

Der Westen versorge die ukrainische Regierung mit Waffen und helfe Kiew dabei, «Drohnen und Raketen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur zu richten». Russland führt seit über viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und setzt selbst Raketen, Drohnen und auch Flugzeugbomben gegen Städte im Nachbarland ein.
Lawrow betonte, der Krieg gegen die Ukraine werde fortgesetzt. «Unser Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit wird bis zum Ende geführt», sagte er. Die militärischen Ziele würden erreicht. «Die Bedrohung der Sicherheit Russlands wird beseitigt und das friedliche Leben wiederhergestellt.»
Zugleich richtete Lawrow einen weiteren Seitenhieb gegen den Westen. «Die westliche Minderheit, die fünf Jahrhunderte lang auf Kosten fremder Ressourcen dominierte, gibt ihre Versuche nicht auf, ihre Privilegien zu bewahren und allen ihre Regeln aufzuzwingen», sagte er. «Der Westen greift immer häufiger auf rohe Gewalt zurück, handelt unberechenbar und abenteuerlich und gefährdet das Leben und das Wohlergehen von Millionen, wenn nicht sogar Milliarden von Bewohnern unseres gemeinsamen Planeten.»










