EU

    AFP-Zählung: Hälfte der EU-Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft

    AFP
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    Frankreich,

    In der EU ist die Hälfte der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Mit 74 Prozent steht Malta an der Spitze.

    Impfung in Ludwigsburg
    Impfung in Ludwigsburg - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut der AFP ist inzwischen die Hälfte der Bevölkerung in der EU vollständig geimpft.
    • Knapp 224 Millionen Menschen haben den vollen Impfschutz.
    • Malta steht mit 74 Prozent an der Spitze.

    Die Hälfte der Bevölkerung in der EU ist inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Knapp 224 Millionen Menschen in den 27 EU-Mitgliedstaaten haben den vollen Impfschutz, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Daten vom Dienstag hervorgeht. Malta steht dabei mit 74 Prozent an der Spitze, gefolgt von Belgien (59 Prozent) und Spanien (58 Prozent). In Deutschland liegt die Impfquote bei 52 Prozent.

    Insgesamt haben 13 der 27 EU-Länder inzwischen eine Impfquote von über 50 Prozent erreicht, darunter die vier bevölkerungsreichsten Länder: Spanien, Italien (54 Prozent), Frankreich (53 Prozent) und Deutschland. Am wenigsten Geimpfte weisen Bulgarien (14 Prozent) und Rumänien (25 Prozent) auf.

    EU überholt USA bei Impffortschritt

    Rund 267 Millionen Menschen und damit fast 60 Prozent der Bevölkerung der EU haben mindestens eine Impfdosis verabreicht bekommen. Mit ihrem Impf-Fortschritt hat die EU inzwischen die USA knapp überholt: Bis zum 1. August waren 49,7 Prozent der US-Bürger vollständig geimpft, während es in der EU 49,8 Prozent waren. Eine Erstimpfung hatten in den USA bis zu diesem Datum 57,8 Prozent der Menschen erhalten, in der EU waren es 59,3 Prozent.

    Bislang wurden in der EU die Corona-Impfstoffe von vier Unternehmen zugelassen: Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Ungarn und die Slowakei setzen darüber hinaus russische und chinesische Impfstoffe ein, die nicht von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen wurden.

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