Abfindung: Richtiger Auszahlungstermin mindert Steuerlast

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Wer eine Ausgleichszahlung für die Auflösung des Arbeitsvertrages erhält, muss diese versteuern. Je nachdem wann und wie sie ausgezahlt wird, fällt der Betrag höher oder niedriger aus.

    Abfindung
    Eine Abfindung gibt ihm finanziellen Spielraum für den Neuanfang. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Haben sie die Wahl, sollten Arbeitnehmer Abfindungen in dem Jahr mit den mutmasslich geringeren sonstigen Einkünften auszahlen lassen.

    Darauf weist die Arbeitskammer des Saarlandes in ihrem Magazin «AK-Konkret» (Ausgabe 6/2022) hin. Denn Abfindungen sind in voller Höhe steuerpflichtig. Durch die geschickte Bestimmung des Auszahlungszeitpunkts bleibt von dem Geld am Ende mehr übrig.

    Abfindungen werden zunächst vom Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Auszahlung in der individuellen Steuerklasse versteuert. Bei der Einkommenssteuerveranlagung erfolgt die endgültige Besteuerung, hier werden die gesamten Einkünfte des Kalenderjahres berücksichtigt. Je niedriger der Gesamtbetrag, desto niedriger die Steuerlast.

    Der Auszahlungszeitpunkt ist in der Regel frei verhandelbar. Es lohnt sich daher für den Arbeitnehmer, sich im Vorhinein Gedanken zu machen, wann der steuerlich beste Zeitpunkt für die Auszahlung ist.

    Kommentare

    Weiterlesen

    KI
    77 Interaktionen
    Gefahr
    Campingfeuer Bella Italia
    18 Interaktionen
    «Fire!»

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    187 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Erdöl
    Nach September-Hoch
    Fidschi
    Von Industriestaaten

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    2 Interaktionen
    Berlin
    Oktoberfest 2026
    Rekord
    Oktoberfest
    Tragischer Unfall
    x
    247 Interaktionen
    Wie geht das?