Das Robert Koch-Institut legt neue Zahlen zum Impfstatus der Menschen in Deutschland vor. 175.000 Impfdosen wurden am Mittwoch verabreicht.
Eine Mitarbeiterin des Klinikums Stuttgart bereitet eine Spritze für eine Impfung gegen das Coronavirus vor. Foto: Bernd Weissbrod/dpa
Eine Mitarbeiterin des Klinikums Stuttgart bereitet eine Spritze für eine Impfung gegen das Coronavirus vor. Foto: Bernd Weissbrod/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Kampf gegen das Coronavirus sind nun drei Viertel der deutschen Bevölkerung grundimmunisiert.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben mindestens 62,4 Millionen Menschen oder 75 Prozent der Bevölkerung einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen nötig sind.

Von den am Mittwoch verabreichten 175.000 Impfdosen führten 40.000 zu einer Grundimmunisierung - 122 000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen gespritzt.

Insgesamt haben 46,5 Millionen Personen (55,9 Prozent) mindestens eine Auffrischungsimpfung erhalten. Eine Impfdosis haben 63,3 Millionen Menschen oder 76,2 Prozent der Bevölkerung bekommen. 19,8 Millionen Menschen sind ungeimpft. Das entspricht 23,8 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.