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    5G-Netz: Deutsche Mobilfunkanbieter müssen China-Technik ersetzen

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Deutschland einigt sich auf eine Ausmusterung von Huawei und ZTE in Mobilfunknetzen.

    Cchinesische Zulieferer wie Huawei und ZTE bleiben in Deutschland beim Bau von 5G-Rechenzentren für die Datenübertragung aussen vor. Foto: Boris Roessler/dpa
    Chinesische Technik soll grösstenteils aus deutschen Mobilfunknetzen entfernt werden. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

    Technik aus China soll in den deutschen Mobilfunknetzen weitgehend verschwinden. Die deutsche Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bestätigte dies. Es sollen sich Regierungsvertreter und Mobilfunkfirmen in dem jahrelangen Streit um eine Ausmusterung von Komponenten der chinesischen Anbieter Huawei und ZTE auf einen Kompromiss geeinigt haben.

    Die Mobilfunkprovider stimmen dem Austausch zu. Gegen diesen haben sie sich lange gewehrt . Gleichzeitig bekommen die Unternehmen lange Übergangsfristen für den kostspieligen Umbau.

    Sicherheitsrisiken verringern

    Faeser sagte, man habe die Risiken durch kritische Komponenten chinesischer Hersteller in deutschen 5G-Mobilfunknetzen sehr genau geprüft. «Wir haben jetzt eine klare und strikte Entscheidung getroffen. Im Kernnetz dürfen die kritischen Komponenten spätestens Ende 2026 nicht mehr eingesetzt werden. In den Zugangs- und Transportnetzen müssen die kritischen Managementsysteme spätestens Ende 2029 ersetzt werden.»

    Das gelte für die 5G-Netze überall in Deutschland und nicht beschränkt auf einige wichtige Standorte. Faeser betonte, damit schütze man die zentralen Nervensysteme des Wirtschaftsstandorts Deutschland. «Wir schützen die Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger, von Unternehmen und des Staates. Wir müssen Sicherheitsrisiken verringern und anders als in der Vergangenheit einseitige Abhängigkeiten vermeiden. Wir müssen unabhängiger und krisenfester werden.»

    Ein Sprecher von Vodafone sagte, für die Mobilfunker sei diese Vereinbarung technisch herausfordernd. «Aber sie ist machbar und auch nach unserer Ansicht der richtige Weg nach vorn.» Bei Infrastruktur-Investoren sorge die Vereinbarung endlich für die dringend nötige Vorhersehbarkeit.

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    Kommentare

    User #4801 (nicht angemeldet)

    Mal sehen was jetzt China zu den deutschen Autos sagt.

    User #6841 (nicht angemeldet)

    Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung..

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