Albanien

    350 Liegestühle verschwinden – und tauchen in Albanien auf

    Aaron Studer
    Aaron Studer

    Italien,

    Von Norditalien an den albanischen Strand: 350 Liegestühle sind wieder aufgetaucht. Diese wurden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aus einem Strandclub gestohlen.

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    Von Norditalien an den albanischen Strand: 350 Liegestühle wurden aus einem Strandclub gestohlen – und sind wieder aufgetaucht. - Quelle: Facebook/@ondechiare

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Touristin entdeckte gestohlene Liegestühle eines italienischen Strandclubs in Albanien.
    • Der Name des Clubs «Onde Chiare» war auf den Liegestühlen zu lesen, und so erkannten die Betreiber ihr Eigentum wieder.
    • Trotz Anzeige stehen die 350 Liegen weiter am Strand von Albanien.

    Im Sommer 2024 verschwanden aus einem Strandclub in Italien in einer einzigen Nacht 350 Sonnenliegen. Der Wert des Diebesguts lag bei rund 45’000 Euro (gut 40’000 Franken). Die Ermittlungen liefen ins Leere – bis eine Touristin einen entscheidenden Hinweis lieferte.

    Die Frau verbrachte ihre Ferien in Albanien. Dort entdeckte sie Liegestühle mit dem Schriftzug «Onde Chiare», dem Namen des bestohlenen Clubs aus Norditalien.

    Die Clubbetreiber konnten die Liegen daraufhin eindeutig als ihr Eigentum identifizieren. Über den Fall berichtete zunächst die italienische Zeitung «Il Messaggero».

    Club
    Der Club möchten seine Strandliegen zurück. - ondechiare.it

    Die gestohlenen Liegen befanden sich nun am Strand von Kap Rodon in Albanien. Offenbar wurden sie dort normal für Strandgäste genutzt.

    Stranddiebstahl trifft Clubbetreiber hart

    Clubbesitzer Enrico Cavazzoni sagte gegenüber dem italienischen Lokalsender «Tg Reggio»: «Wir wissen, wo die Sonnenliegen sind. Aber nach zwei Jahren finden wir keinen Weg, sie wiederzubekommen.»

    Ein Schaden von 45’000 Euro ist für einen Strandclub erheblich. Der Diebstahl trifft Betreiber deshalb direkt in ihrem Geschäftsmodell.

    Dass ein so grosser Diebstahl in einer einzigen Nacht möglich ist, wirft Fragen zur Sicherheit solcher Betriebe auf.

    Behörden lassen Clubbetreiber im Stich

    Die Eigentümer des Clubs handelten nach dem Fund sofort. Sie informierten die Behörden und schalteten einen Anwalt in Albanien ein.

    Ihr Ziel: Die Rückgabe der Strandliegen. Doch bisher blieb das ohne Erfolg.

    Berichte in den sozialen Medien zeigten laut «Il Messaggero», dass die Liegen weiterhin am albanischen Strand stehen.

    Sie werden offenbar nach wie vor von Badegästen genutzt. Keine Behörde habe bislang eingegriffen.

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    Kommentare

    User #3196 (nicht angemeldet)

    Aus der Schweiz sind ganze Betonmischer nach Italien "gereist" in den 70er und 80er Jahren.

    User #3649 (nicht angemeldet)

    Die wurden vom Wind hinübergeweht!

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