Xbox Game Pass könnte viele Spiele verlieren
Xbox Game Pass könnte demnächst Spiele von Drittanbietern verlieren, da Microsoft offenbar seine Strategie überdenkt.

Ein neuer Bericht deutet darauf hin, dass die Spieleauswahl im Xbox Game Pass schrumpfen könnte. Laut der «Notebookcheck» basiert dies auf Aussagen aus einem Podcast von Caboodle Games.
Im Zentrum stehen mögliche Änderungen bei externen Spiele-Deals. Der «Giga» zufolge könnten dadurch künftig weniger neue Titel von Drittanbietern im Abo erscheinen.
Für Abonnenten wären die Auswirkungen jedoch zunächst begrenzt. Bestehende Lizenzverträge seien meist langfristig abgeschlossen.
Microsoft stoppt offenbar Deals mit Studios im Game-Pass-Umfeld
Im Podcast «The Business of Video Games» schildert Fernando Rizo von Caboodle Games entsprechende Beobachtungen. Studios hätten teilweise unerwartet keine zugesagten Deals mehr erhalten, wie die «Notebookcheck» schreibt.
Microsoft könnte laufende Verhandlungen vorübergehend gestoppt haben. Eine offizielle Bestätigung liegt dazu nicht vor.
Der mögliche Strategiewechsel fällt in einen breiteren Sparkurs bei Microsoft. Dazu gehören auch Studioschliessungen und steigende Preise bei der Hardware.
Xbox Game Pass: Blockbuster und Inhalte werden neu gewichtet
Gleichzeitig werden Game-Pass-Tarife angepasst und einzelne Inhalte anders gewichtet. Diese Massnahmen betreffen die gesamte Gaming-Sparte.
Auch einzelne Spiele spielen in der Debatte eine Rolle. Laut der «Giga» werden neue Call-of-Duty-Titel nicht mehr zwingend direkt zum Start im Abo angeboten.
Damit verändert sich die Rolle grosser Blockbuster im Service. Gleichzeitig bleibt die künftige Ausrichtung einzelner Inhalte offen.
Xbox Game Pass unter wirtschaftlichem Druck
Die wirtschaftliche Seite des Game Pass steht ebenfalls im Fokus der Diskussion. Der «Notebookcheck» zufolge zahlt Microsoft für einige AAA-Titel mehr als 26 Millionen Euro an Publisher.
Diese Zahlungen sollen entgangene Verkäufe ausgleichen. Gleichzeitig wird ein mögliches stagnierendes Abonnentenwachstum als Belastung genannt.

Kritische Stimmen aus der Branche verweisen zudem auf die Inhalte des Dienstes. Moon-Studios-CEO Thomas Mahler sieht die Qualität der Spieleauswahl als entscheidend, wie die «PCGames» schreibt.
Zukunft von First-Party-Spielen bleibt unklar trotz Gerüchten
Spieler würden eher einzelne Blockbuster kaufen als ein Abo dauerhaft nutzen. Diese Einschätzung wird in der Branche unterschiedlich bewertet.
Konkrete Auswirkungen auf First-Party-Titel sind laut der «Notebookcheck» derzeit nicht bestätigt. Spiele wie «Fable» oder «Gears of War: E-Day» sollen weiterhin geplant sein.
Auch bereits angekündigte Inhalte gelten als nicht betroffen. Microsoft hat sich zu den Berichten bislang nicht geäussert.
















