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    Wunderlist: Microsoft zieht im Mai den Stecker

    Elia Del Favero
    Elia Del Favero

    USA,

    Fünf Jahre nach dem Kauf von Wunderlist stellt Microsoft die App im kommenden Mai ein. Damit geht vor allem die Synchronisierung verloren.

    Microsoft Remote-Desktop
    Das Logo von Microsoft an der Fassade der Microsoft-Deutschland-Zentrale. - DPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Microsoft stellt die 2015 erworbene App Wunderlist am 6. Mai 2020 ab.
    • Der Software-Riese bietet To Do als Alternative.
    • Der Erfinder möchte die Software am liebsten zurückkaufen.

    Microsoft hat Wunderlist im Jahr 2015 gekauft. Bereits zwei Jahre später gab der Software-Riese bekannt, die App einzustellen. Abgelöst wird sie von der hauseigenen Software To Do.

    Doch noch hat Microsoft den Stecker von Wunderlist nicht gezogen. Das wird sich aber bald ändern. Wie in einem Blog-Post mitgeteilt wird, ist geplant, Wunderlist am 6. Mai des kommenden Jahres abzuschalten. Auf installierten Geräten funktioniert nach diesem Zeitpunkt aber noch – bis auf der Synchronisierung.

    Erfinder Christan Reber, welcher die App verkauft hat, gefällt dies nicht. Er hat Microsoft in der Vergangenheit bereits gebeten, die Software zurückkaufen zu können. Doch das Unternehmen aus Redmond hat offenbar andere Pläne.

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