Die Opferschutzorganisation Weisser Ring sorgt sich wegen anstössiger Beiträge, die Jugendliche über andere in sozialen Netzwerken und Messengern verbreiten.
Ein Mädchen hält ein Smartphone in den Händen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB
Ein Mädchen hält ein Smartphone in den Händen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesvorsitzende der Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer Weisser Ring, Jörg Ziercke, hat an Eltern und Lehrer appelliert, stärker hinzuschauen, wenn Jugendliche kompromittierende Aufnahmen von Mitschülern per Smartphone verschicken.

Viele posteten frei und ausgelassen anstössige Bilder von Freunden, sagte der frühere Chef des Bundeskriminalamts der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Dies grenze oft Menschen aus, habe Beleidigungs- oder Stalkingcharakter oder entspreche dem Straftatbestand der Verbreitung jugendpornografischer Bilder. «Das ist ein ernstes Problem und es wird auch noch stärker werden.» So manche Verhaltensauffälligkeit Jugendlicher habe in im Internet geposteten Bildern ihre Ursache.

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