Warner Bros.

    Warner Bros.: Milliardenkampf um Hollywood-Giganten

    Gerrit Fredrich
    Gerrit Fredrich

    USA,

    Netflix und Paramount liefern sich eine dramatische Schlacht um die Übernahme von Warner Bros.

    Warner Paramount
    Im Bieterwettkampf um Warner Bros hat Parmount die Offerte von Netflix deutlich überboten. Aktuell liegt ein Angebot von 108 Milliarden US-Dollar auf dem Tisch. (Symbolbild) - keystone

    Netflix sicherte sich zunächst den Zuschlag für Warner Bros. mit einem Angebot von 83 Milliarden Dollar. Der Streaming-Riese will Film- und TV-Studios sowie HBO und HBO Max übernehmen, berichtet «Euronews».

    Doch Paramount schlug nur Tage später mit einem feindlichen Übernahmeangebot zurück. Der Konzern wendet sich direkt an die Aktionäre mit 108 Milliarden Dollar, erklärt «Heise».

    Warner Bros.: Unterschiedliche Strategien der Bieter

    Netflix konzentriert sich ausschliesslich auf die Studios und das Streaming-Geschäft von Warner Bros. Die Nachrichtensender wie CNN sollen als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden, meldet «ZDF».

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    Paramount verfolgt eine andere Strategie und will den gesamten Konzern inklusive CNN kaufen. Das Angebot umfasst 30 Dollar pro Aktie, während Netflix 27,75 Dollar bietet.

    Ted Sarandos, Netflix-Chef, reagierte gelassen auf das Paramount-Angebot und bezeichnete den Schritt als erwartbar. Der Streaming-Dienst zeige sich zuversichtlich, den Deal erfolgreich abzuschliessen, berichtet «Heise».

    Politische Dimensionen des Deals

    Die Übernahme-Schlacht hat eine erhebliche politische Komponente, analysiert das «ZDF». Donald Trump kündigte an, sich persönlich in die Entscheidung über die Genehmigung einzuschalten.

    Warner Bros
    Warner Bros. - keystone

    Zu Warner Bros. Discovery gehört der kritische Nachrichtensender CNN, der Trump ein Dorn im Auge ist. Paramount wird von der Familie des Oracle-Gründers Larry Ellison kontrolliert, der als Trump-Vertrauter gilt.

    Paramount argumentiert, dass Netflix und Warner Bros. zusammen auf 43 Prozent Marktanteil beim Streaming kämen. Dies könnte für viele Kartellbehörden inakzeptabel sein, warnt der Konzern laut «Heise».

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    Kommentare

    User #5372 (nicht angemeldet)

    Trump wird es schon richten, was für ihn gut ist

    User #4301 (nicht angemeldet)

    Netflix hat rund 14 Mrd $ Schulden und die Übernahme würde die Schulden explodieren lassen.

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