Android 17 erreicht Samsung-Geräte und bringt zahlreiche Neuerungen
Android 17 wird schrittweise für weitere Smartphones ausgerollt. Neben neuen Funktionen gibt es bereits erste Berichte über Probleme.

Google hat Android 17 veröffentlicht und startet nun den Rollout für erste unterstützte Geräte verschiedener Hersteller. Zunächst erhalten ausgewählte Smartphones das Update, bevor weitere Modelle verschiedener Hersteller in den kommenden Wochen folgen.
Samsung bereitet parallel die Einführung von One UI 9 vor und erweitert damit zahlreiche Geräte um neue Funktionen. Profitieren sollen aktuelle Galaxy-Smartphones, mehrere Foldables sowie zahlreiche Mittelklasse-Modelle aus verschiedenen Produktreihen des Unternehmens.
Die Verteilung erfolgt jedoch nicht gleichzeitig für alle Nutzer und wird abhängig von Modell, Region und Softwarestand durchgeführt. Wie «CHIP» berichtet, werden zunächst aktuelle Premium-Geräte aktualisiert, bevor weitere Smartphones und Tablets berücksichtigt werden.
Android 17 bringt neue Funktionen
Zu den wichtigsten Neuerungen von Android 17 gehören erweiterte Multitasking-Werkzeuge, die den Wechsel zwischen Anwendungen erleichtern sollen. Apps können künftig als schwebende Elemente dargestellt werden und bleiben dadurch auch während anderer Aktivitäten jederzeit erreichbar.
Darüber hinaus erweitert Google die Datenschutzfunktionen und ermöglicht eine präzisere Kontrolle über freigegebene Kontakte und Standortdaten. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen sollen Nutzer besser vor Betrugsversuchen schützen und verlorene Geräte schneller absichern können.
Auch Smartwatches und mobile Spieler erhalten neue Funktionen mit zusätzlichen Anpassungen für Bedienung, Leistung und Akkulaufzeit. «futurezone» zufolge bringt Wear OS 7 unter anderem Optimierungen für Pixel-Watches und neue Funktionen für Live-Ereignisse.
Erste Probleme nach dem Update
Trotz der neuen Funktionen berichten erste Nutzer bereits kurz nach Veröffentlichung von technischen Schwierigkeiten auf einzelnen Geräten. Die gemeldeten Probleme betreffen offenbar verschiedene Pixel-Smartphones und zeigen sich vor allem bei bestehenden WLAN-Verbindungen.

Einige Anwendungen verlieren nach dem Update den Zugriff auf verfügbare Netzwerke, obwohl die eigentliche Verbindung bestehen bleibt. Betroffen sind Berichten zufolge sowohl Google-Anwendungen als auch Programme anderer Entwickler auf unterschiedlichen Pixel-Modellen.
Eine offizielle Ursache wurde bislang nicht bestätigt und eine allgemeingültige Lösung steht derzeit ebenfalls noch aus. «PC-Welt» zufolge könnte ein Zusammenhang mit bestimmten IPv6-Einstellungen bestehen, während Google weitere Untersuchungen durchführt.















