HTC meldet sich mit einem VR-Smartphone zurück. Nikon umwirbt Vlogger, während Fossil Alexa in die Smartwatch holt. Das sind die Technik-Neuheiten.
Goldakzente, Nadelstreifen: HTC hat das Desire 22 Pro als Partner für die VR-Brille Vive Pro konzipiert.
Goldakzente, Nadelstreifen: HTC hat das Desire 22 Pro als Partner für die VR-Brille Vive Pro konzipiert. - HTC/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das taiwanische Unternehmer HTC wird ein neues Telefon auf den Markt bringen.
  • Das Smartphone wird ab 1. August in Grossbritannien erhältlich sein.
  • Die japanische Firma Nikon trumpft mit einer neuen Kamera speziell für Vlogger auf.

Nach einem halben Jahrzehnt Smartphone-Abstinenz meldet sich der taiwanische Android-Pionier HTC mit einem Telefon zurück. Das in der Mittelklasse angesiedelte Desire 22 Pro soll ein Team mit HTCs Virtual-Reality-Brille Vive Flow bilden. Weil es HDCP 2.2 und Reverse Wireless Charging unterstützt, kann es Streamingdienst-Inhalte an die Brille schicken und diese laden – beides drahtlos.

Das 6,6-Zoll-Display des vor Wasser und Staub geschützten (IP67) Desire unterstützt Bildraten von bis zu 120 Hertz. Der Akku fasst 4520 mAh. Mit Android 12, 8 Gigabyte RAM und 128 GB Speicher kostet das knapp 206 Gramm schwere 5G-Gerät gut 460 Euro.

Es ist in Grossbritannien ab 1. August erhältlich. Die Verfügbarkeit in Deutschland nannte HTC zunächst nicht.

Nikon mit Systemkamera für Vlogger

Ganz gezielt an Vlogger richtet sich die neue Systemkamera Z 30 von Nikon. Der APS-C-Sensor (21 Megapixel), bei Nikon DX-Sensor genannt, kann in Full-HD (bis 25p) bis zu 125 Minuten am Stück filmen. Das, wenn der Akku mitmacht und die Temperatur in der Kamera 25 Grad nicht übersteigt. Kürzer – bis 35 Minuten – filmt die Z 30 aber auch in 4K (30p).

An Bord sind ein dreh- und neigbares Display, das auch die Bildkontrolle beim Filmen ermöglicht. Dazu kommt Bluetooth, WLAN, HDMI- und USB-C-Anschluss. Über einen Button auf der Oberseite der Kamera lassen sich Videoaufnahmen einfach starten. Ein eingebautes Stereomikrofon soll für guten Ton sorgen, es gibt aber auch einen Anschluss für ein externes Mikrofon.

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Fotos kann die Z 30 natürlich auch schiessen, und zwar bis zu elf Bilder pro Sekunde in Serie. Ein Selbstporträt-Modus fehlt auch nicht.

Verkaufsstart ist Mitte Juli. Das Gehäuse kostet 800 Euro. Für 1000 Euro bietet Nikon beispielsweise ein Vlogging-Kit mit Objektiv und kleinem Stativ mit integrierter Bluetooth-Fernbedienung.

Fossil-Smartwatches mit Alexa und Blutsauerstoff-Sensor

Uhrenhersteller Fossil hat die Hybrid-Version seiner Gen-6-Smartwatch aktualisiert. Die Uhr hat nun auch einen Sensor für die Messung der Sauerstoffsättigung im Blut sowie ein Mikro erhalten. Sie kombiniert ein analoges Uhrwerk mit einem E-Ink-Display. Darüber läuft bei Bedarf der Kontakt mit Sprachassistentin Alexa, die nun in die Uhr eingezogen ist.

Die Uhr gibt es in zwei Grössen: 45 mm (Machine) oder 40,5 mm (Stella) Durchmesser. Mit jeweils vier Gehäusefarben und verschiedenen Armbändern ergeben sich diverse Design-Kombinationen (229 bis 259 Euro). Mit dem Smartphone kooperieren die Uhren über die Fossil-Smartwatch-App.

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