Smartphone

    Honor 9X Pro: Eines der ersten Huawei ohne Google kommt nach Europa

    Jochen Tempelmann
    Jochen Tempelmann

    China,

    Es ist so weit: Huawei muss sich von den Google-Diensten verabschieden. Am 24. Februar wird das Honor 9X Pro mit Huawei Mobile Services in Europa lanciert.

    Honor 9X Pro
    Das Honor 9X Pro dürfte dem Honor 9X (bild) sehr ähnlich sein. Auffällig ist die Pop-Up-Selfiekamera. - Honor

    Das Wichtigste in Kürze

    • Huawei-Marke Honor zeigt am 24. Februar das 9X Pro.
    • Das Smartphone hat den Prozessor Kirin 810 an Bord und eine innovative Pop-Up-Kamera.
    • Jetzt greifen die US-Sanktionen: statt Google Play Store gibt es die Huawei App Galery.

    Huawei hält trotz der Absage des Mobile World Congress an der Produktvorstellung in Barcelona fest. Am 24. Februar um 18.30 stellt Huawei das Honor 9X Pro vor. Der Livestream kann von zuhause aus mitverfolgt werden.

    Die Marke Honor ist Teil des Huawei-Konzerns. Markenschef George Zhao zeigte sich anlässlich der Lancierung begeistert und teilte das Ereignis auf Facebook.

    Huawei Mobile Services statt Google Play Dienste

    Das Honor 9X Pro erscheint ohne Google Play Dienste. Die Google-Systemfunktionen waren bisher integraler Bestandteil jedes Android-Betriebssystems. Das Huawei Honor 9x Pro wird stattdessen mit den Huawei Mobile Services HMS lanciert.

    Damit fehlt dem Smartphone unter anderem der Google Play Store. Trotzdem versprechen sich Honor und Huawei viel von der Präsentation: Mit dem Kirin 810 ist ein neuer, sparsamer Prozessor mit starker KI-Unterstützung an Bord.

    honor 9X Pro
    Der einzige wesentliche optische Unterschied zwischen Honor 9X (Bild) und dem 9X Pro dürfte der Fingerabdrucksensor sein. Notebookcheck.de berichtet, dieser sei im Rahmen integriert, statt auf der Rückseite. - Honor

    In China ist das Smartphone bereits auf dem Markt, daher ist schon vieles bekannt: Das Smartphone besitzt einen 4000 Miliamperestunden-Akku und eine Triple-Kamera, deren Hauptsensor über 48 Megapixel verfügt. Dies berichtet das Onlineportal «Notebookcheck».

    Aufsehen erregt vor allem die Selfie-Kamera – die Pop-Up-Kamera springt aus dem Gehäuse. Somit entfällt das Kamera-Loch im Bildschirm.

    Wie reagiert die Kundschaft?

    Bei Huawei dürfte man gespannt auf die Reaktion der europäischen Kundschaft warten. Ob sich die Smartphone-Nutzer auf die HMS einlassen, ist eine entscheidende Frage für die Zukunft des chinesischen Mobile-Riesen im Westen.

    Wie Nau.ch berichtete, arbeitet Huawei derzeit mit Hochdruck an den eigenen Mobile Services. Trotzdem fehlen noch viele Apps, die bei Android-Nutzern heute Standard sind.

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