Firefox 155 bringt mehr Ordnung und Sicherheit
Firefox 155 verbessert die Tab-Verwaltung, macht blockierte Tracker sichtbarer und schliesst zahlreiche Sicherheitslücken.

Firefox 155 erkennt zusammengehörige Tabs künftig zuverlässiger und kann daraus automatisch übersichtlichere Gruppen erstellen. Auch die Bezeichnungen dieser Gruppen sollen aussagekräftiger werden, damit Nutzer geöffnete Inhalte schneller wiederfinden können.
Passend zur besseren Organisation erweitert Mozilla auch die Funktionen seiner sogenannten Smart Windows deutlich. Laut «ComputerBase» ermöglicht der integrierte Assistent einen schnelleren Wiedereinstieg in bereits bearbeitete Themen und liefert Antworten mit Quellenangaben.
Während die neuen Organisationsfunktionen schrittweise ausgerollt werden, verbessert Mozilla zugleich die Nutzung des Browsers für Online-Spiele. Unter Windows unterstützt Firefox 155 nun Nintendo-Switch-Pro-Controller sowie kompatible Geräte vollständig für Spiele im Web.
Firefox 155 macht Datenschutz sichtbarer
Neben Organisation und Gaming rückt Mozilla mit einer weiteren Neuerung den vorhandenen Tracking-Schutz stärker ins Blickfeld. Firefox zeigt nun direkt in der Adressleiste, wie viele Tracker beim Besuch einer Webseite blockiert wurden.
Beim ersten Aufruf einer Seite kann sich das Schutzschild laut «COMPUTER BILD» vergrössern und die geblockten Tracker anzeigen. Anschliessend kehrt das Symbol zurück, während die angezeigte Anzahl weiterhin neben dem Schutzschild sichtbar bleibt.
Wer diese zusätzliche Information nicht benötigt, kann die Anzeige in den Einstellungen jederzeit wieder ausblenden. Der eigentliche Tracking-Schutz bleibt dabei laut Bericht weiterhin aktiviert und schützt Nutzer unverändert vor versteckten Trackern.
Firefox 155 schliesst Sicherheitslücken
Die neuen Datenschutzfunktionen ergänzen damit zahlreiche technische Verbesserungen, die Firefox 155 gleichzeitig sicherer machen sollen. PC-WELT zufolge wurden insgesamt 29 Sicherheitslücken geschlossen, darunter zehn Schwachstellen mit hohem Risiko.
Mehrere dieser Lücken wurden von externen Sicherheitsforschern entdeckt und betreffen unter anderem die Speicherverwaltung des Browsers. Einige sogenannte Use-after-free-Fehler könnten laut «PC-WELT» unter bestimmten Umständen sogar einen Ausbruch aus der Sandbox ermöglichen.

Daneben lassen sich Tab-Umgebungen nun individuell sortieren, während kleine PDF-Dateien für den Druck vergrössert werden können. Auch das integrierte Gratis-VPN bleibt verfügbar und bietet weiterhin virtuelle Standorte in insgesamt 32 Ländern.
















